5. Sinfoniekonzert
Vogtland Philharmonie Greiz/Reichenbach  
Veranstalter:
Vogtland Philharmonie Greiz/Reichenbach e.V. , Wiesenstraße 62, 08468 Reichenbach im Vogtland, Deutschland
Tickets
Veranstaltungsinfos
Jean Sibelius (1865–1957)
Violinkonzert d-Moll op. 47
Sergei Rachmaninow (1873–1943)
Sinfonische Tänze op. 45
Florin Iliescu // Violine
Kapellmeister Simon Edelmann // Dirigent
Jean Sibelius (1865–1957) ist seit seinen Lebzeiten unangefochten der bedeutendste finnische Komponist. Zahlreichen seiner Werke hauchte er eine skandinavische Seele ein – sein nordischer Ton ist einzigartig in der Musikgeschichte. Mit seinem Violinkonzert d-Moll op. 47 aus dem Jahr 1903 hatte er jedoch anfangs keinen Erfolg. Erst nach einer Umarbeitung und einer zweiten Uraufführung durch Richard Strauss (1864–1949) in Berlin begann der Siegeszug dieses bald als sehr bedeutend angesehenen Beitrags zur Gattung des Violinkonzerts. Nach Wolfgang Amadeus Mozarts (1756–1791) Klavierkonzert C-Dur KV 467 war Sibelius’ Violinkonzert das zweite Solokonzert überhaupt, dass die Vogtland Philharmonie in ihrer Gründungsspielzeit 1992/1993 aufgeführt hat – noch vor Solokonzerten von Ludwig van Beethoven (1770–1827), Joseph Haydn (1732–1809), Johannes Brahms (1833–1897) oder des Greizers Bernhard Stavenhagen (1862–1914).
Erstmnals hingegen widmet sich die Vogtland Philharmonie in diesem Konzert den Sinfonischen Tänzen op. 45 von Sergei Rachmaninow (1873–1943). Das 1940 in den USA entstandene Werk ist – wie so vieles aus Rachmaninows Feder – äußerst anspruchsvoll. Der Komponist bezeichnete die Sinfonischen Tänze als sein bestes Werk; allein das lässt vermuten, dass darin einige autobiographische Episoden versteckt sein könnten. In der Tat sind ein Zitat aus seiner erfolglosen 1. Sinfonie und das Dies irae aus der Totenliturgie im Zusammenhang mit seiner massiven Depression, die sich in einer jahrelangen Schreibblockade äußerte, als eine Art musikalisches Selbstbildnis zu verstehen, das jedoch mit einem strahlenden Hallelujah endet.
Violinkonzert d-Moll op. 47
Sergei Rachmaninow (1873–1943)
Sinfonische Tänze op. 45
Florin Iliescu // Violine
Kapellmeister Simon Edelmann // Dirigent
Jean Sibelius (1865–1957) ist seit seinen Lebzeiten unangefochten der bedeutendste finnische Komponist. Zahlreichen seiner Werke hauchte er eine skandinavische Seele ein – sein nordischer Ton ist einzigartig in der Musikgeschichte. Mit seinem Violinkonzert d-Moll op. 47 aus dem Jahr 1903 hatte er jedoch anfangs keinen Erfolg. Erst nach einer Umarbeitung und einer zweiten Uraufführung durch Richard Strauss (1864–1949) in Berlin begann der Siegeszug dieses bald als sehr bedeutend angesehenen Beitrags zur Gattung des Violinkonzerts. Nach Wolfgang Amadeus Mozarts (1756–1791) Klavierkonzert C-Dur KV 467 war Sibelius’ Violinkonzert das zweite Solokonzert überhaupt, dass die Vogtland Philharmonie in ihrer Gründungsspielzeit 1992/1993 aufgeführt hat – noch vor Solokonzerten von Ludwig van Beethoven (1770–1827), Joseph Haydn (1732–1809), Johannes Brahms (1833–1897) oder des Greizers Bernhard Stavenhagen (1862–1914).
Erstmnals hingegen widmet sich die Vogtland Philharmonie in diesem Konzert den Sinfonischen Tänzen op. 45 von Sergei Rachmaninow (1873–1943). Das 1940 in den USA entstandene Werk ist – wie so vieles aus Rachmaninows Feder – äußerst anspruchsvoll. Der Komponist bezeichnete die Sinfonischen Tänze als sein bestes Werk; allein das lässt vermuten, dass darin einige autobiographische Episoden versteckt sein könnten. In der Tat sind ein Zitat aus seiner erfolglosen 1. Sinfonie und das Dies irae aus der Totenliturgie im Zusammenhang mit seiner massiven Depression, die sich in einer jahrelangen Schreibblockade äußerte, als eine Art musikalisches Selbstbildnis zu verstehen, das jedoch mit einem strahlenden Hallelujah endet.
Ort der Veranstaltung
Das Neuberinhaus in Reichenbach im Vogtland gilt als das zentrale Kultur- und Veranstaltungshaus der sächsischen Region. Benannt nach der in Reichenbach geborenen Theaterpionierin Friederike Caroline Neuber, führt die Spielstätte das künstlerische Erbe ihrer Namenspatronin fort und verbindet historische Tradition mit einem zeitgemäßen Eventprogramm. Als soziokulturelles Zentrum etabliert, bietet das Haus einen festen Rahmen für professionelle Theateraufführungen, Konzerte, Kabarettabende, Ausstellungen und Tagungen.
Neben namhaften Gastspielen und Tourneeproduktionen prägt starkes ehrenamtliches Engagement das tägliche Geschehen. Die flexibel nutzbaren Säle machen das Neuberinhaus zu einem Treffpunkt für alle Generationen, an dem regionale Vereine, Initiativen und Kulturschaffende aktiv zusammenarbeiten. Ob Sinfoniekonzerte, moderne Bühnenshows, Lesungen oder Bürgerforen – die Räumlichkeiten sind für ein breites Spektrum an Formatgrößen ausgelegt. Die Einrichtung versteht sich dabei als offener Raum für gesellschaftlichen Austausch, bei dem soziokulturelle Teilhabe und das gemeinsame Gestalten von Gemeinschaft im Mittelpunkt stehen.
Mit seiner zentralen Lage und vielseitigen Infrastruktur gehört das Neuberinhaus zu den wichtigsten Säulen des kulturellen Lebens in Südwestsachsen. Es liegt etwa 15 Gehminuten vom Reichenbacher Bahnhof entfernt. Wer mit dem Auto anreist findet in der Umgebung öffentliche kostenpflichtige Parkplätze.
Neben namhaften Gastspielen und Tourneeproduktionen prägt starkes ehrenamtliches Engagement das tägliche Geschehen. Die flexibel nutzbaren Säle machen das Neuberinhaus zu einem Treffpunkt für alle Generationen, an dem regionale Vereine, Initiativen und Kulturschaffende aktiv zusammenarbeiten. Ob Sinfoniekonzerte, moderne Bühnenshows, Lesungen oder Bürgerforen – die Räumlichkeiten sind für ein breites Spektrum an Formatgrößen ausgelegt. Die Einrichtung versteht sich dabei als offener Raum für gesellschaftlichen Austausch, bei dem soziokulturelle Teilhabe und das gemeinsame Gestalten von Gemeinschaft im Mittelpunkt stehen.
Mit seiner zentralen Lage und vielseitigen Infrastruktur gehört das Neuberinhaus zu den wichtigsten Säulen des kulturellen Lebens in Südwestsachsen. Es liegt etwa 15 Gehminuten vom Reichenbacher Bahnhof entfernt. Wer mit dem Auto anreist findet in der Umgebung öffentliche kostenpflichtige Parkplätze.