9. Sinfoniekonzert
Vogtland Philharmonie Greiz/Reichenbach  
Veranstalter:
Vogtland Philharmonie Greiz/Reichenbach e.V. , Wiesenstraße 62, 08468 Reichenbach im Vogtland, Deutschland
Tickets
Veranstaltungsinfos
Max Reger (1873–1916)
Vier Tondichtungen nach A. Böcklin op. 128
Carl Orff (1895–1982)
Carmina burana
Singakademie Gera e. V.
Konzertchor des Goethe-Gymnasium/Rutheneum Gera
Gesangverein zu Langenbernsdorf e. V.
Isabel Weller // Sopran
Stephan Schlögl // Tenor
Thomas Gropper/ Bariton
Florian Ludwig // Dirigent
Max Reger (1873–1916) ist nicht gerade als Vertreter der Programmmusik bekannt. Dennoch schuf er mit den Vier Tondichtungen nach A. Böcklin op. 128 ein bedeutendes Werk dieses Genres. Inspiration fand er 1912/13 in vier Gemälden des herausragenden Schweizer Malers Arnold Böcklin (1827–1901), darunter das ikonische und von sämtlichen Kunstgattungen bis hin zum Comic und der Videospielszene adaptierten Bild Die Toteninsel.
Carl Orff (1895–1982) stieß im Jahr 1934 auf die Ausgabe eines mittelalterlichen Codex aus dem zwischen München und Garmisch-Partenkirchen gelegenen Benediktbeuern. Die in der 1. Hälfte des 13. Jahrhunderts entstandene Handschrift enthält mehr als 250 Lieder aus allen Lebenslagen, wie z. B. Liebeslieder, Trinklieder, Tanzsätze, Satirisches, Moralisierendes und auch Sakrales. Orff faszinierte an diesen Carmina burana (dt. Lieder aus Beuern) „das riesige Bildarsenal einer das Zeitbewußtsein spiegelnden, aber zugleich welthaltigen Dichtung von sinnlicher Lebensfülle wie kritischer Geisteshelle, von elementaren Grundfiguren des Menschlichen wie von mythologisch und rhetorisch bis zur Raffinesse stilisierter, aus der intimen Kenntnis römischer Dichtung heraus genährter Sprachvirtuosität“. Allein mit dem rahmenden Chor „O fortuna“ schuf er einen bis heute wirkenden Soundtrack für etwas Schicksalhaftes: Unzählige Male wurde diese Musik in Filmen, in der Werbung und auch in Computerspielen verwendet.
Vier Tondichtungen nach A. Böcklin op. 128
Carl Orff (1895–1982)
Carmina burana
Singakademie Gera e. V.
Konzertchor des Goethe-Gymnasium/Rutheneum Gera
Gesangverein zu Langenbernsdorf e. V.
Isabel Weller // Sopran
Stephan Schlögl // Tenor
Thomas Gropper/ Bariton
Florian Ludwig // Dirigent
Max Reger (1873–1916) ist nicht gerade als Vertreter der Programmmusik bekannt. Dennoch schuf er mit den Vier Tondichtungen nach A. Böcklin op. 128 ein bedeutendes Werk dieses Genres. Inspiration fand er 1912/13 in vier Gemälden des herausragenden Schweizer Malers Arnold Böcklin (1827–1901), darunter das ikonische und von sämtlichen Kunstgattungen bis hin zum Comic und der Videospielszene adaptierten Bild Die Toteninsel.
Carl Orff (1895–1982) stieß im Jahr 1934 auf die Ausgabe eines mittelalterlichen Codex aus dem zwischen München und Garmisch-Partenkirchen gelegenen Benediktbeuern. Die in der 1. Hälfte des 13. Jahrhunderts entstandene Handschrift enthält mehr als 250 Lieder aus allen Lebenslagen, wie z. B. Liebeslieder, Trinklieder, Tanzsätze, Satirisches, Moralisierendes und auch Sakrales. Orff faszinierte an diesen Carmina burana (dt. Lieder aus Beuern) „das riesige Bildarsenal einer das Zeitbewußtsein spiegelnden, aber zugleich welthaltigen Dichtung von sinnlicher Lebensfülle wie kritischer Geisteshelle, von elementaren Grundfiguren des Menschlichen wie von mythologisch und rhetorisch bis zur Raffinesse stilisierter, aus der intimen Kenntnis römischer Dichtung heraus genährter Sprachvirtuosität“. Allein mit dem rahmenden Chor „O fortuna“ schuf er einen bis heute wirkenden Soundtrack für etwas Schicksalhaftes: Unzählige Male wurde diese Musik in Filmen, in der Werbung und auch in Computerspielen verwendet.
Ort der Veranstaltung
Das Neuberinhaus in Reichenbach im Vogtland gilt als das zentrale Kultur- und Veranstaltungshaus der sächsischen Region. Benannt nach der in Reichenbach geborenen Theaterpionierin Friederike Caroline Neuber, führt die Spielstätte das künstlerische Erbe ihrer Namenspatronin fort und verbindet historische Tradition mit einem zeitgemäßen Eventprogramm. Als soziokulturelles Zentrum etabliert, bietet das Haus einen festen Rahmen für professionelle Theateraufführungen, Konzerte, Kabarettabende, Ausstellungen und Tagungen.
Neben namhaften Gastspielen und Tourneeproduktionen prägt starkes ehrenamtliches Engagement das tägliche Geschehen. Die flexibel nutzbaren Säle machen das Neuberinhaus zu einem Treffpunkt für alle Generationen, an dem regionale Vereine, Initiativen und Kulturschaffende aktiv zusammenarbeiten. Ob Sinfoniekonzerte, moderne Bühnenshows, Lesungen oder Bürgerforen – die Räumlichkeiten sind für ein breites Spektrum an Formatgrößen ausgelegt. Die Einrichtung versteht sich dabei als offener Raum für gesellschaftlichen Austausch, bei dem soziokulturelle Teilhabe und das gemeinsame Gestalten von Gemeinschaft im Mittelpunkt stehen.
Mit seiner zentralen Lage und vielseitigen Infrastruktur gehört das Neuberinhaus zu den wichtigsten Säulen des kulturellen Lebens in Südwestsachsen. Es liegt etwa 15 Gehminuten vom Reichenbacher Bahnhof entfernt. Wer mit dem Auto anreist findet in der Umgebung öffentliche kostenpflichtige Parkplätze.
Neben namhaften Gastspielen und Tourneeproduktionen prägt starkes ehrenamtliches Engagement das tägliche Geschehen. Die flexibel nutzbaren Säle machen das Neuberinhaus zu einem Treffpunkt für alle Generationen, an dem regionale Vereine, Initiativen und Kulturschaffende aktiv zusammenarbeiten. Ob Sinfoniekonzerte, moderne Bühnenshows, Lesungen oder Bürgerforen – die Räumlichkeiten sind für ein breites Spektrum an Formatgrößen ausgelegt. Die Einrichtung versteht sich dabei als offener Raum für gesellschaftlichen Austausch, bei dem soziokulturelle Teilhabe und das gemeinsame Gestalten von Gemeinschaft im Mittelpunkt stehen.
Mit seiner zentralen Lage und vielseitigen Infrastruktur gehört das Neuberinhaus zu den wichtigsten Säulen des kulturellen Lebens in Südwestsachsen. Es liegt etwa 15 Gehminuten vom Reichenbacher Bahnhof entfernt. Wer mit dem Auto anreist findet in der Umgebung öffentliche kostenpflichtige Parkplätze.