Aufbruch Moderne
Landesjugendchor Baden-Württemberg & SWR Vokalensemble  
Veranstalter:
Deutscher Chorverband e.V. , Karl-Marx-Straße 145, 12043 Berlin, Deutschland
Veranstaltungsinfos
Landesjugendchor Baden-Württemberg
Leitung: Agnieszka Franków-Żelazny
SWR Vokalensemble
Leitung: Yuval Weinberg
Der gemeinsame Konzertabend vom Landesjugendchor Baden-Württemberg und dem SWR Vokalensemble ist ein Sinnbild für das Motto der chor.com: Building Bridges. Hier bereitet ein erfahrenes Spitzenensemble die Bühne für den exzellenten Nachwuchs – und beide entführen die Zuhörer:innen in die vielfältige Welt alter und neuer A-cappella-Musik. Das Programm spannt einen Bogen aus dem 16. Jahrhundert bis in die Gegenwart. Das SWR Vokalensemble singt Olivier Messiaens „Cinq Rechants“, ein atemberaubend virtuoses und ausdrucksvolles Chorwerk für zwölf solitische Stimmen, voller Phantasie und kreativer Ideen – der Urknall der modernen A-cappella-Musik. Gemeinsam lassen beide Chöre dann Olivier Messiaens „O sacrum convivium“ erklingen. Im Anschluss nimmt der Landesjugendchor Baden-Württemberg das Publikum mit auf eine musikalische Reise durch die Epochen polnischer Chormusik – von historischen Stücken bis hin zu zeitgenössischen Klangwelten, in polnischer, englischer und lateinischer Sprache.
Das Projekt wird von der Europäischen Stiftung der Rahn Dittrich Group für Bildung und Kultur gefördert.
Programm:
Olivier Messiaen (1908–1992): Cinq rechants für 12 gemischte Stimmen: Hayo kapritama la li la li la ssaréno, Ma première fois terre terre l'éventail déployé, Niokhamâ palalan(e) sou-kî und weitere; Olivier Messiaen: O sacrum convivium; trad. mittelalterliche Hymne: Gaude Mater Polonia; Mikołaj Zieleński (1560–1620): Haec dies; Wacław z Szamotuł (1520–1560): Już się zmierzcha; Stanisław Moniuszko (1819–1872): Ojcze nasz; Krzysztof Penderecki (1933–2020): O gloriosa virginum; Marcin Łukaszewski (*1972): De profundis; Miłosz Bembinow (*1978): Vulnerasti cor meum; Anna Rocławska-Musiałczyk (*1987): Werke aus Five Images; und weitere
Foto © Lena Semmelroggen
Leitung: Agnieszka Franków-Żelazny
SWR Vokalensemble
Leitung: Yuval Weinberg
Der gemeinsame Konzertabend vom Landesjugendchor Baden-Württemberg und dem SWR Vokalensemble ist ein Sinnbild für das Motto der chor.com: Building Bridges. Hier bereitet ein erfahrenes Spitzenensemble die Bühne für den exzellenten Nachwuchs – und beide entführen die Zuhörer:innen in die vielfältige Welt alter und neuer A-cappella-Musik. Das Programm spannt einen Bogen aus dem 16. Jahrhundert bis in die Gegenwart. Das SWR Vokalensemble singt Olivier Messiaens „Cinq Rechants“, ein atemberaubend virtuoses und ausdrucksvolles Chorwerk für zwölf solitische Stimmen, voller Phantasie und kreativer Ideen – der Urknall der modernen A-cappella-Musik. Gemeinsam lassen beide Chöre dann Olivier Messiaens „O sacrum convivium“ erklingen. Im Anschluss nimmt der Landesjugendchor Baden-Württemberg das Publikum mit auf eine musikalische Reise durch die Epochen polnischer Chormusik – von historischen Stücken bis hin zu zeitgenössischen Klangwelten, in polnischer, englischer und lateinischer Sprache.
Das Projekt wird von der Europäischen Stiftung der Rahn Dittrich Group für Bildung und Kultur gefördert.
Programm:
Olivier Messiaen (1908–1992): Cinq rechants für 12 gemischte Stimmen: Hayo kapritama la li la li la ssaréno, Ma première fois terre terre l'éventail déployé, Niokhamâ palalan(e) sou-kî und weitere; Olivier Messiaen: O sacrum convivium; trad. mittelalterliche Hymne: Gaude Mater Polonia; Mikołaj Zieleński (1560–1620): Haec dies; Wacław z Szamotuł (1520–1560): Już się zmierzcha; Stanisław Moniuszko (1819–1872): Ojcze nasz; Krzysztof Penderecki (1933–2020): O gloriosa virginum; Marcin Łukaszewski (*1972): De profundis; Miłosz Bembinow (*1978): Vulnerasti cor meum; Anna Rocławska-Musiałczyk (*1987): Werke aus Five Images; und weitere
Foto © Lena Semmelroggen
Ort der Veranstaltung
Weithin sichtbar ragt der Turm der Peterskirche über die Dächer von Leipzig. Kein Wunder, ist er doch mit 88 Metern der höchste Kirchturm der Stadt. Die Kirche wird vielseitig genutzt: Neben den Gottesdiensten ist sie auch Ort zahlreicher Theateraufführungen, Konzerte oder Ausstellungen.
Da die Anzahl der Gemeindemitglieder sich Ende des 19. Jahrhunderts stark erhöht hatte, beschloss der Kirchenrat, einen Neubau zu errichten. 1885 wurde die Peterskirche geweiht. Während des Zweiten Weltkrieges wurde die Kirche im gotischen Stil erheblich beschädigt und musste daraufhin fast ein Jahrzehnt ohne Dach überstehen. Auch die wertvolle Orgel ging in dieser Zeit verloren. Inmitten einer lebendigen Stadt ist der sakrale Bau ein Ort der Einkehr, der Inspiration und des Gebets.
Die Peterskirche hat keine feste Bestuhlung mehr, weshalb sie einen flexiblen Veranstaltungsraum bietet. Wie vielfältig die Nutzung ist, zeigt die Tatsache, dass hier schon seit 1992 die Alternative und Schwarze Szene zum Wave-Gotik-Treffen zusammenkommt.
Da die Anzahl der Gemeindemitglieder sich Ende des 19. Jahrhunderts stark erhöht hatte, beschloss der Kirchenrat, einen Neubau zu errichten. 1885 wurde die Peterskirche geweiht. Während des Zweiten Weltkrieges wurde die Kirche im gotischen Stil erheblich beschädigt und musste daraufhin fast ein Jahrzehnt ohne Dach überstehen. Auch die wertvolle Orgel ging in dieser Zeit verloren. Inmitten einer lebendigen Stadt ist der sakrale Bau ein Ort der Einkehr, der Inspiration und des Gebets.
Die Peterskirche hat keine feste Bestuhlung mehr, weshalb sie einen flexiblen Veranstaltungsraum bietet. Wie vielfältig die Nutzung ist, zeigt die Tatsache, dass hier schon seit 1992 die Alternative und Schwarze Szene zum Wave-Gotik-Treffen zusammenkommt.