Bea Müller - Lesung: Ein Hansgeorg-Stengel-Abend
Tickets ab € 29,00
*
Ermäßigung verfügbar
Veranstalter:
DIE HERKULESKEULE GmbH , Schloßstr. 2, 01067 Dresden, Deutschland
Tickets
Veranstaltungsinfos
Die Stengelkeule: Ein Hansgeorg-Stengel-Abend
Buchautorin und Schauspielerin Bea Müller mit einer Kabarettlesung über den großen Wortakrobaten. Und neuen Texten.
Sie erinnern sich? An Hansgeorg Stengel, den großartigen Wortakrobaten? Viele behaupten ja, er sei der Heinz Erhard des Ostens - Bea Müller hingegen ist überzeugt, es ist genau andersherum. Und die Autorin und Schauspielerin geht genau deshalb mit einer Kabarettlesung auf Tour. Stengeltexte und ihre eigenen. Wobei sie Stengel nicht nachmacht, nachahmt, sondern sie hat ihn studiert - und macht ihn nun selbst. Wobei Bea Müller eine Newcomerin im Rampenlicht ist. Bücher hat sie schon einige geschrieben, auf der Bühne ist sie neu. Und neu ist auch das, was nun dort zu erleben ist. Eben keine bloße Lesung mit bekannten Stengel-Texten, sondern hier und da ein neuer Stengel. Aber immer so, wie er bekannt und beliebt war. Stengels Werke sind heiter und hintersinnig, mal durch die Blume, mal unverblümt, doch stets in feiner stenglischer Art. Sie kommen nett daher und haben es faustdick hinter den Ohren. Sie wahren den schönen Schein und teilen kräftig aus. Sie tun ahnungslos, aber das dicke Ende folgt. Wir dürfen also wirklich gespannt sein, auf die Stengelkeule mit Bea Müller.
Buchautorin und Schauspielerin Bea Müller mit einer Kabarettlesung über den großen Wortakrobaten. Und neuen Texten.
Sie erinnern sich? An Hansgeorg Stengel, den großartigen Wortakrobaten? Viele behaupten ja, er sei der Heinz Erhard des Ostens - Bea Müller hingegen ist überzeugt, es ist genau andersherum. Und die Autorin und Schauspielerin geht genau deshalb mit einer Kabarettlesung auf Tour. Stengeltexte und ihre eigenen. Wobei sie Stengel nicht nachmacht, nachahmt, sondern sie hat ihn studiert - und macht ihn nun selbst. Wobei Bea Müller eine Newcomerin im Rampenlicht ist. Bücher hat sie schon einige geschrieben, auf der Bühne ist sie neu. Und neu ist auch das, was nun dort zu erleben ist. Eben keine bloße Lesung mit bekannten Stengel-Texten, sondern hier und da ein neuer Stengel. Aber immer so, wie er bekannt und beliebt war. Stengels Werke sind heiter und hintersinnig, mal durch die Blume, mal unverblümt, doch stets in feiner stenglischer Art. Sie kommen nett daher und haben es faustdick hinter den Ohren. Sie wahren den schönen Schein und teilen kräftig aus. Sie tun ahnungslos, aber das dicke Ende folgt. Wir dürfen also wirklich gespannt sein, auf die Stengelkeule mit Bea Müller.
Ort der Veranstaltung
Als das „Nonplusultra des Ostkabaretts“ wird die Herkuleskeule bezeichnet. Aber das Dresdner Kabarett-Theater ist natürlich längst eine gesamtdeutsche Satire-Institution, eine der wenigen, die sich noch wirkliches politisches Kabarett zutraut. Mit Ostblick, aber gerade für das mutige „Zwischendiestühlesetzen“ auch von „Wessis“ geliebt. Jeden Abend gibt’s im Kabarettkeller im Kulturpalast am Altmarkt bissige Satire, die bei aller Ernsthaftigkeit natürlich auch den Spaß nicht vergisst.
1961 gründete der Kabarettist Manfred Schubert das Theater als Berufskabarett. „Keine Witzbeschwerden“ war das erste Stück des Ensembles, das 1961 uraufgeführt wurde. Dass es ausgerechnet die Kellerräume der Ruine der Reformierten Kirche am Altmarkt waren, in denen das Kabarett dann sein Domizil hatte, passte: Denn reformieren, verändern wollten die Kabarettisten ja auch. Das kleine Land DDR … Das fanden „die da oben“ nicht immer gut, 1969 wurde ein politisches Programm des Kabaretts verboten. Manfred Schubert wurde vorübergehend zum „Nachsitzen“ auf die Parteischule geschickt – doch er holte für die Übergangszeit Wolfgang Schaller als Dramaturg und Autor nach Dresden. Manfred Schubert kam als Kabarett-Leiter zurück, und auch Schaller blieb. Zum Glück für die „Keule“ und das ostdeutsche Kabarett insgesamt. Denn Wolfgang Schaller und der Schriftsteller Peter Ensikat wurden das erfolgreichste Autoren-Duo des DDR-Kabaretts. Im saarländischen St. Ingbert trat die Herkuleskeule im Jahr 1987 zum ersten Mal in der Bundesrepublik Deutschland auf. Es wurde der große Durchbruch auch im Westen. Und der Erfolg der Herkuleskeule ist ungebrochen, denn seit 2017 spielt die „Keule“ im Kabarettkeller im Kulturpalast. Also wieder direkt am Altmarkt. Und das jeden Abend.
Vom Dresdner Hauptbahnhof aus bringt Sie die Straßenbahn in die unmittelbare Nähe der Herkuleskeule. Wer zu Fuß gehen möchte, ist in circa 20 Minuten vor Ort. Für Gäste, die mit dem PKW anreisen, stehen um die Location herum kostenpflichtige Parkhäuser zur Verfügung.
1961 gründete der Kabarettist Manfred Schubert das Theater als Berufskabarett. „Keine Witzbeschwerden“ war das erste Stück des Ensembles, das 1961 uraufgeführt wurde. Dass es ausgerechnet die Kellerräume der Ruine der Reformierten Kirche am Altmarkt waren, in denen das Kabarett dann sein Domizil hatte, passte: Denn reformieren, verändern wollten die Kabarettisten ja auch. Das kleine Land DDR … Das fanden „die da oben“ nicht immer gut, 1969 wurde ein politisches Programm des Kabaretts verboten. Manfred Schubert wurde vorübergehend zum „Nachsitzen“ auf die Parteischule geschickt – doch er holte für die Übergangszeit Wolfgang Schaller als Dramaturg und Autor nach Dresden. Manfred Schubert kam als Kabarett-Leiter zurück, und auch Schaller blieb. Zum Glück für die „Keule“ und das ostdeutsche Kabarett insgesamt. Denn Wolfgang Schaller und der Schriftsteller Peter Ensikat wurden das erfolgreichste Autoren-Duo des DDR-Kabaretts. Im saarländischen St. Ingbert trat die Herkuleskeule im Jahr 1987 zum ersten Mal in der Bundesrepublik Deutschland auf. Es wurde der große Durchbruch auch im Westen. Und der Erfolg der Herkuleskeule ist ungebrochen, denn seit 2017 spielt die „Keule“ im Kabarettkeller im Kulturpalast. Also wieder direkt am Altmarkt. Und das jeden Abend.
Vom Dresdner Hauptbahnhof aus bringt Sie die Straßenbahn in die unmittelbare Nähe der Herkuleskeule. Wer zu Fuß gehen möchte, ist in circa 20 Minuten vor Ort. Für Gäste, die mit dem PKW anreisen, stehen um die Location herum kostenpflichtige Parkhäuser zur Verfügung.