„By the Rivers of Babylon“ – Von Venedig nach Elbflorenz
Le Bois Chantant und Alberto de Campo  
Jüdische Kultusgemeinde Dresden
Eisenbahnstraße 1
01097 Dresden
Tickets ab € 18,00
*
Ermäßigung verfügbar
Veranstalter:
Förderverein Usedomer Musikfreunde e.V. , Maxim-Gorki-Straße 13, 17424 Seebad Heringsdorf, Deutschland
Anzahl wählen
Veranstaltungsinfos
Le Bois Chantant:
Ariane Jeßulat (Leitung)
José Manuel Bendezú
Esther Kontarsky
Gabriel Pech
Anne Schneider
Johannes Schultz
Timon Teichmann
Alberto de Campo (Live-Elektronik, Polyharpye)
Von Venedig nach Elbflorenz: Die Lieder Salomons neu entdeckt
Venedig um 1610: eine Stadt voller Sprachen, in der jüdische Kantoren und deutsche Reisende aufeinandertreffen – und einander nachahmen. Hier erscheint 1623 Salamone Rossis „Lieder Salomons“: hebräische Liturgie in der Kunstsprache italienischer Mehrstimmigkeit, wo seit Jahrhunderten eine einzige Stimme genügte. Le Bois Chantant, ein Berliner Ensemble für vokale Renaissance-Improvisation, singt diese Sätze nicht ab, sondern erfindet sie weiter – ohne Noten, nach historischen Regelwerken, aus denen Gegenwartsmusik entsteht. Alberto de Campos Polyharpye antwortet mit mikrotonalen Resonanzen, die jede Improvisation an den Rand des Zusammenbruchs bringen können: ein Spiel mit dem Wind. Dazu Banchieris Karikaturen einer Schiffsreise nach Padua und Sermisys Chanson „Je ne menge point de porc“. Der Sound der Serenissima, vierhundert Jahre später – wie er klingt, weiß vorher niemand, auch die Sängerinnen und Sänger nicht.
Ariane Jeßulat (Leitung)
José Manuel Bendezú
Esther Kontarsky
Gabriel Pech
Anne Schneider
Johannes Schultz
Timon Teichmann
Alberto de Campo (Live-Elektronik, Polyharpye)
Von Venedig nach Elbflorenz: Die Lieder Salomons neu entdeckt
Venedig um 1610: eine Stadt voller Sprachen, in der jüdische Kantoren und deutsche Reisende aufeinandertreffen – und einander nachahmen. Hier erscheint 1623 Salamone Rossis „Lieder Salomons“: hebräische Liturgie in der Kunstsprache italienischer Mehrstimmigkeit, wo seit Jahrhunderten eine einzige Stimme genügte. Le Bois Chantant, ein Berliner Ensemble für vokale Renaissance-Improvisation, singt diese Sätze nicht ab, sondern erfindet sie weiter – ohne Noten, nach historischen Regelwerken, aus denen Gegenwartsmusik entsteht. Alberto de Campos Polyharpye antwortet mit mikrotonalen Resonanzen, die jede Improvisation an den Rand des Zusammenbruchs bringen können: ein Spiel mit dem Wind. Dazu Banchieris Karikaturen einer Schiffsreise nach Padua und Sermisys Chanson „Je ne menge point de porc“. Der Sound der Serenissima, vierhundert Jahre später – wie er klingt, weiß vorher niemand, auch die Sängerinnen und Sänger nicht.
Ort der Veranstaltung
Jüdische Kultusgemeinde Dresden
Eisenbahnstraße 1
01097 Dresden