DAS BLECH DES MENSCHEN IST UNANTASTBAR - AUTODESTRUKTION
von Vanessa Stern und Team  
Veranstalter:
TD Berlin , Klosterstraße 44, 10179 Berlin, Deutschland
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Veranstaltungsinfos
‚Berlin autofrei‘ ist gescheitert, alle dürfen mit dem SUV in die ehemalige Fußgängerzone und Deutschland bleibt Autoland! Ungebetenes Berühren der Karosserie gilt dem Besitzer als Übergriff. Darum steht nun im Grundgesetz: Das Blech des Menschen ist unantastbar. Denn auch das moderne Selbst möchte unberührt bleiben und schiebt die ökologische Katastrophe vor sich her. Wir schreiben das Jahr 2036! Alle Theater Berlins sind jetzt Parkhäuser.
Bekanntlich schauen Autos „weder links noch rechts“ (Merz). Auf asphaltierten Geraden bahnen sie sich ihre Verkehrsordnung und fahren regelrecht über Leichen. Wo Autos fahren, versammelt sich kein Mensch.
Und wo Autos parken? Wer sich mit der Hoffnung auf kulturelle Auto-Destruktion in den zum Parkdeck 2 umfunktionierten Theatersaal in der Klosterstraße 44 verirrt, trifft dort auf überfahrene Marderwesen in Overalls, die schon zu Lebzeiten Widerstand leisteten. Als blutverschmierte Roadkill-Geister kehren sie zurück und knabbern schon wieder an den Kabeln der PKW, die die Welt bedeuten. Sie rücken den Kraftwagen mit den Inbusschlüsseln des Komischen zu Leibe.
Was hätte Brecht dazu gesagt? Er liebte Autos und schrieb ein Werbegedicht, wofür er ein Auto bekam. Das setzte er vor den Baum und brach sich eine Kniescheibe. Das neue Auto beschlagnahmte die SS. Da sind sie wieder, die Nazis, nicht nur als Volkswagengründer Teil dieser obsessiven Geschichte.
PERFORMANCE Maika Knoblich / Stephanie Petrowitz / Vanessa Stern REGIE Vanessa Stern KOSTÜME Jelka Plate BÜHNE Eike Böttcher DRAMATURGIE Dietmar Schmidt LICHTDESIGN Maika Knoblich SOUND-DESIGN Klaus Gruber KÜNSTLERISCHE MITARBEIT Marie Pooth KÜNSTLERISCHE PRODUKTIONSLEITUNG Anne Inken Bickert PRESSE Nora Gores LIVE-TRANSKRIPTION Nadine Köhne GEFÖRDERT DURCH die Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt
Bekanntlich schauen Autos „weder links noch rechts“ (Merz). Auf asphaltierten Geraden bahnen sie sich ihre Verkehrsordnung und fahren regelrecht über Leichen. Wo Autos fahren, versammelt sich kein Mensch.
Und wo Autos parken? Wer sich mit der Hoffnung auf kulturelle Auto-Destruktion in den zum Parkdeck 2 umfunktionierten Theatersaal in der Klosterstraße 44 verirrt, trifft dort auf überfahrene Marderwesen in Overalls, die schon zu Lebzeiten Widerstand leisteten. Als blutverschmierte Roadkill-Geister kehren sie zurück und knabbern schon wieder an den Kabeln der PKW, die die Welt bedeuten. Sie rücken den Kraftwagen mit den Inbusschlüsseln des Komischen zu Leibe.
Was hätte Brecht dazu gesagt? Er liebte Autos und schrieb ein Werbegedicht, wofür er ein Auto bekam. Das setzte er vor den Baum und brach sich eine Kniescheibe. Das neue Auto beschlagnahmte die SS. Da sind sie wieder, die Nazis, nicht nur als Volkswagengründer Teil dieser obsessiven Geschichte.
PERFORMANCE Maika Knoblich / Stephanie Petrowitz / Vanessa Stern REGIE Vanessa Stern KOSTÜME Jelka Plate BÜHNE Eike Böttcher DRAMATURGIE Dietmar Schmidt LICHTDESIGN Maika Knoblich SOUND-DESIGN Klaus Gruber KÜNSTLERISCHE MITARBEIT Marie Pooth KÜNSTLERISCHE PRODUKTIONSLEITUNG Anne Inken Bickert PRESSE Nora Gores LIVE-TRANSKRIPTION Nadine Köhne GEFÖRDERT DURCH die Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt
Ort der Veranstaltung
Der TD Berlin zählt zu den bedeutendsten Anlaufstellen für lokale, überregionale und internationale Künstlerinnen und Künstler der Theaterszene. Als Veranstaltungsstätte bietet der TD seine Bühne und Räumlichkeiten all jenen, die sich ebenfalls nach einer kritischen Auseinandersetzung mit dem heutigen Theater sehnen. Als Theater in der Mitte der Stadt versteht sich der TD dabei als Raum für Reflexion und Debatte modernen Zusammenlebens. Hier werden neue Anreize geboren.
2003 gründete eine Truppe visionärer Künstlerinnen und Künstler einen Theaterdiscounter. Schon seit jeher bemüht sich das Haus um eine ganzheitliche Debatte und Weiterentwicklung bekannter Theaterformate. Mehr als dreißig Produktionen im Jahr, darunter Sprechtheater, Stückentwicklungen, Performances und mehr werden im TD Berlin ausgetragen. Und sie warten darauf, von einem neugierigen Publikum betrachtet, besprochen und weiterempfohlen zu werden.
Sie finden der TD Berlin im Zentrum zwischen Alexanderplatz und Spree. In weniger als 30 Metern erreichen Sie die nächstgelegene U-Bahnstation. Wer mit dem PKW anreist, bedenke, dass Parkplatzmöglichkeiten in Berlin Mitte rar gesät und in der Regel kostenpflichtig sind.
2003 gründete eine Truppe visionärer Künstlerinnen und Künstler einen Theaterdiscounter. Schon seit jeher bemüht sich das Haus um eine ganzheitliche Debatte und Weiterentwicklung bekannter Theaterformate. Mehr als dreißig Produktionen im Jahr, darunter Sprechtheater, Stückentwicklungen, Performances und mehr werden im TD Berlin ausgetragen. Und sie warten darauf, von einem neugierigen Publikum betrachtet, besprochen und weiterempfohlen zu werden.
Sie finden der TD Berlin im Zentrum zwischen Alexanderplatz und Spree. In weniger als 30 Metern erreichen Sie die nächstgelegene U-Bahnstation. Wer mit dem PKW anreist, bedenke, dass Parkplatzmöglichkeiten in Berlin Mitte rar gesät und in der Regel kostenpflichtig sind.