Die Schlossherrin - Gastspiel
Veranstalter:
Neues Junges Theater Göttingen GmbH , Bürgerstr. 15, 37073 Göttingen, Deutschland
Tickets
Veranstaltungsinfos
EINE DRAMATISCHE
EPISODE IN DREI AKTEN. In einer neuen Übersetzung
aus dem Hebräischen von Gundula Schiffer
1947 – ein Land in Europa
Dora und Michael sind beide 1947 aus Erez Israel als Delegierte
gekommen: Die Fürsorgerin Dora arbeitet für die Kinder-und
Jugendalija und ist in ihrer alten Heimat auf der Suche nach jüdischen
Kindern, die entkommen konnten und den Krieg überlebt
haben. Michael ist auf der Suche nach Büchern der jüdischen
Bibliotheken, die von den Nazis geraubt wurden, um sie der Nationalbibliothek
in Jerusalem zu überführen.
Im Laufe des Abends stellt sich in den Gesprächen der Beiden
mit dem Schlossherrn heraus, dass dieser der berühmte Graf
ist, der zuließ, dass die von ihm verhassten Nazis in seinem
Schloss ihr Hauptquartier errichteten. Er nutze jedoch diese
Lage, um dem Widerstand alle relevanten Informationen zukommen
zu lassen. Zufällig entdecken Dora und Michael, dass dort
ein junges Mädchen versteckt ist. Der Schlossherr hat sie auf
der Flucht vor den Nazis aufgenommen, während ihre Familie
deportiert und ermordet wurde. Auch nach Ende des Krieges
hat er aber die junge Frau in dem Glauben gelassen, dass der
Krieg weiterhin bestünde und sie in höchster Gefahr sei. So lebt
sie weitere zwei Jahre in ihrem Versteck – ohne Tageslicht oder
frische Luft. Michael und Dora versuchen ihr zu erklären, dass
der Krieg vorüber sei und sie nun frei sei, ein normales Leben
zu führen. Wird Lena den Beiden glauben und den Schlossherrn
verlassen?
ca. 80 min Spieldauer | anschließend Publikumsgespräch
EPISODE IN DREI AKTEN. In einer neuen Übersetzung
aus dem Hebräischen von Gundula Schiffer
1947 – ein Land in Europa
Dora und Michael sind beide 1947 aus Erez Israel als Delegierte
gekommen: Die Fürsorgerin Dora arbeitet für die Kinder-und
Jugendalija und ist in ihrer alten Heimat auf der Suche nach jüdischen
Kindern, die entkommen konnten und den Krieg überlebt
haben. Michael ist auf der Suche nach Büchern der jüdischen
Bibliotheken, die von den Nazis geraubt wurden, um sie der Nationalbibliothek
in Jerusalem zu überführen.
Im Laufe des Abends stellt sich in den Gesprächen der Beiden
mit dem Schlossherrn heraus, dass dieser der berühmte Graf
ist, der zuließ, dass die von ihm verhassten Nazis in seinem
Schloss ihr Hauptquartier errichteten. Er nutze jedoch diese
Lage, um dem Widerstand alle relevanten Informationen zukommen
zu lassen. Zufällig entdecken Dora und Michael, dass dort
ein junges Mädchen versteckt ist. Der Schlossherr hat sie auf
der Flucht vor den Nazis aufgenommen, während ihre Familie
deportiert und ermordet wurde. Auch nach Ende des Krieges
hat er aber die junge Frau in dem Glauben gelassen, dass der
Krieg weiterhin bestünde und sie in höchster Gefahr sei. So lebt
sie weitere zwei Jahre in ihrem Versteck – ohne Tageslicht oder
frische Luft. Michael und Dora versuchen ihr zu erklären, dass
der Krieg vorüber sei und sie nun frei sei, ein normales Leben
zu führen. Wird Lena den Beiden glauben und den Schlossherrn
verlassen?
ca. 80 min Spieldauer | anschließend Publikumsgespräch
Ort der Veranstaltung
Es war ein kleines, alternatives Zimmertheater und doch hat es „Großes“ hervorgebracht: Berühmte Schauspieler und Künstler wie Bruno Ganz oder Evelyn Hamann haben hier ihre ersten Schritte gemacht und auch heute ist das Junge Theater Göttingen ein Ort der Innovation und Inspiration an dem sich der begabte Theaternachwuchs kreativ ausleben kann.
Am 4. September 1957 wurde das Theater in intimer Atmosphäre mit 44 Zuschauern vor ausverkauftem Haus eröffnet. Das Ensemble bestand aus Studenten, Laiendarsteller, die ihre Leidenschaft und ihre Schauspielbegeisterung in Form einer Inszenierung von Goethes „Urfaust“ auf die Bühne brachten. Über die Jahre hat sich das Haus weiterentwickelt: Insgesamt haben nun 250 Zuschauer Platz und es wird eine große Bandbreite an Veranstaltungen angeboten. Neben zeitgenössischen Inszenierungen, finden auch Lesungen und Konzerte statt, womit das Junge Theater auf ungefähr 300 Termine pro Spielzeit kommt. Allerdings wurde das ursprüngliche Konzept, neuen Talenten die Möglichkeit zu geben sich zu beweisen, nicht verworfen. Namhafte Jungregisseure sorgen hier für frischen Wind sowie neue Ideen und machen einen Besuch im Jungen Theater Göttingen zu einem einzigartigen Theatererlebnis.
„Junges Theater Göttingen“ heißt kreatives Theater erleben, oder selbst aktiv und kreativ zu werden. Viele Workshops und Projekte ergänzen den vielseitigen Spielplan und motivieren zum Mitmachen.
Am 4. September 1957 wurde das Theater in intimer Atmosphäre mit 44 Zuschauern vor ausverkauftem Haus eröffnet. Das Ensemble bestand aus Studenten, Laiendarsteller, die ihre Leidenschaft und ihre Schauspielbegeisterung in Form einer Inszenierung von Goethes „Urfaust“ auf die Bühne brachten. Über die Jahre hat sich das Haus weiterentwickelt: Insgesamt haben nun 250 Zuschauer Platz und es wird eine große Bandbreite an Veranstaltungen angeboten. Neben zeitgenössischen Inszenierungen, finden auch Lesungen und Konzerte statt, womit das Junge Theater auf ungefähr 300 Termine pro Spielzeit kommt. Allerdings wurde das ursprüngliche Konzept, neuen Talenten die Möglichkeit zu geben sich zu beweisen, nicht verworfen. Namhafte Jungregisseure sorgen hier für frischen Wind sowie neue Ideen und machen einen Besuch im Jungen Theater Göttingen zu einem einzigartigen Theatererlebnis.
„Junges Theater Göttingen“ heißt kreatives Theater erleben, oder selbst aktiv und kreativ zu werden. Viele Workshops und Projekte ergänzen den vielseitigen Spielplan und motivieren zum Mitmachen.