Gedenken an die Pogromnacht - ...und dennoch Hoffnung
Konzert mit Michael Dangl (Sprecher) und Cordula Hacke (Klavier)  
Veranstalter:
Hansestadt Uelzen , Herzogenplatz 2, 29525 Uelzen, Deutschland
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Veranstaltungsinfos
MIT WERKEN VON Viktor Ullmann
Am 9. November 2026 erinnert eine besondere Veranstaltung an die Opfer der Reichspogromnacht und an die Menschen, deren Leben und künstlerisches Schaffen durch die nationalsozialistische Verfolgung zerstört wurden.
Im Mittelpunkt steht der Komponist Viktor Ullmann (1898–1944), dessen außergewöhnliches musikalisches Werk unter den Bedingungen von Verfolgung und Entrechtung entstand. Ullmann wurde 1944 in Auschwitz ermordet. Seine Musik aber ist geblieben – als Zeugnis einer unbeugsamen schöpferischen Kraft und als eindringliche Stimme gegen das Vergessen.
Zu hören sind Auszüge aus Ullmanns 7. Klaviersonate sowie „Der Cornet“, ein Melodram nach Rainer Maria Rilkes "Die Weise von Liebe und Tod des Cornets Christoph Rilke", in dem gesprochener Text und Musik eine eindringliche Verbindung eingehen. Beide Werke sind in Theresienstadt entstanden.
Das Programm stellt damit nicht nur einen Komponisten und sein Werk vor, sondern fragt auch nach der Kraft von Kunst angesichts von Gewalt, Verlust und Tod. Der Abend versteht sich als musikalisches Gedenken – und als Zeichen dafür, dass Erinnerung Verantwortung bedeutet.
Michael Dangl & Cordula Hacke – Ein besonderer Dialog zwischen Wort und Musik
Zwei herausragende Künstlerpersönlichkeiten, zwei Ausdrucksformen – und eine gemeinsame Sprache: Michael Dangl und Cordula Hacke verbinden Schauspiel und Musik zu einem außergewöhnlichen Konzerterlebnis.
Der österreichische Schauspieler und Kammerschauspieler Michael Dangl zählt zu den profilierten Bühnen- und Filmschauspielern seiner Generation. Seit vielen Jahren ist er dem Theater in der Josefstadt in Wien verbunden und gastiert an renommierten Bühnen im In- und Ausland. Auch in Film und Fernsehen sowie als Sprecher und Rezitator ist er einem breiten Publikum bekannt. Seine besondere Kunst liegt darin, Sprache nicht lediglich vorzutragen, sondern sie zum Leben zu erwecken: Er macht Nuancen hörbar, lässt Bilder entstehen und schafft eine unmittelbare Nähe zum Publikum.
Die international konzertierende Pianistin Cordula Hacke ist eine gefragte Kammermusikpartnerin und Professorin für Kammermusik und Collaborative Piano an der University of Agder in Kristiansand, Norwegen. Ihre musikalische Arbeit führt sie mit herausragenden Solistinnen und Solisten sowie Mitgliedern bedeutender internationaler Orchester zusammen. Konzerttätigkeit, Meisterkurse, Wettbewerbe und künstlerische Projekte verbinden sich bei ihr mit einer langjährigen Erfahrung als musikalische Partnerin.
Das Besondere ihrer gemeinsamen Auftritte liegt jedoch vor allem im intensiven künstlerischen Dialog. Michael Dangls außergewöhnliche Sprachkunst trifft auf Cordula Hackes sensibles, farbenreiches und erzählerisches Klavierspiel. Beide verstehen Musik und Sprache als lebendige Formen des Ausdrucks – mit Rhythmus, Atem, Spannung und Stille.
Um 17.30 Uhr werden Bürgermeister Jürgen Markwardt und Pröpstin Wiebke Vielhauer am Mahnmal vor dem Rathaus einen Kranz niederlegen. Die Mahnwache wird von den Pfadfinderinnen und Pfadfindern des Stammes St. Hubertus gestaltet.
Der Eintritt ist frei.
Dauer: ca. 1 Stunde ohne Pause
HANSESTADT UELZEN, KULTURMANAGEMENT
Am 9. November 2026 erinnert eine besondere Veranstaltung an die Opfer der Reichspogromnacht und an die Menschen, deren Leben und künstlerisches Schaffen durch die nationalsozialistische Verfolgung zerstört wurden.
Im Mittelpunkt steht der Komponist Viktor Ullmann (1898–1944), dessen außergewöhnliches musikalisches Werk unter den Bedingungen von Verfolgung und Entrechtung entstand. Ullmann wurde 1944 in Auschwitz ermordet. Seine Musik aber ist geblieben – als Zeugnis einer unbeugsamen schöpferischen Kraft und als eindringliche Stimme gegen das Vergessen.
Zu hören sind Auszüge aus Ullmanns 7. Klaviersonate sowie „Der Cornet“, ein Melodram nach Rainer Maria Rilkes "Die Weise von Liebe und Tod des Cornets Christoph Rilke", in dem gesprochener Text und Musik eine eindringliche Verbindung eingehen. Beide Werke sind in Theresienstadt entstanden.
Das Programm stellt damit nicht nur einen Komponisten und sein Werk vor, sondern fragt auch nach der Kraft von Kunst angesichts von Gewalt, Verlust und Tod. Der Abend versteht sich als musikalisches Gedenken – und als Zeichen dafür, dass Erinnerung Verantwortung bedeutet.
Michael Dangl & Cordula Hacke – Ein besonderer Dialog zwischen Wort und Musik
Zwei herausragende Künstlerpersönlichkeiten, zwei Ausdrucksformen – und eine gemeinsame Sprache: Michael Dangl und Cordula Hacke verbinden Schauspiel und Musik zu einem außergewöhnlichen Konzerterlebnis.
Der österreichische Schauspieler und Kammerschauspieler Michael Dangl zählt zu den profilierten Bühnen- und Filmschauspielern seiner Generation. Seit vielen Jahren ist er dem Theater in der Josefstadt in Wien verbunden und gastiert an renommierten Bühnen im In- und Ausland. Auch in Film und Fernsehen sowie als Sprecher und Rezitator ist er einem breiten Publikum bekannt. Seine besondere Kunst liegt darin, Sprache nicht lediglich vorzutragen, sondern sie zum Leben zu erwecken: Er macht Nuancen hörbar, lässt Bilder entstehen und schafft eine unmittelbare Nähe zum Publikum.
Die international konzertierende Pianistin Cordula Hacke ist eine gefragte Kammermusikpartnerin und Professorin für Kammermusik und Collaborative Piano an der University of Agder in Kristiansand, Norwegen. Ihre musikalische Arbeit führt sie mit herausragenden Solistinnen und Solisten sowie Mitgliedern bedeutender internationaler Orchester zusammen. Konzerttätigkeit, Meisterkurse, Wettbewerbe und künstlerische Projekte verbinden sich bei ihr mit einer langjährigen Erfahrung als musikalische Partnerin.
Das Besondere ihrer gemeinsamen Auftritte liegt jedoch vor allem im intensiven künstlerischen Dialog. Michael Dangls außergewöhnliche Sprachkunst trifft auf Cordula Hackes sensibles, farbenreiches und erzählerisches Klavierspiel. Beide verstehen Musik und Sprache als lebendige Formen des Ausdrucks – mit Rhythmus, Atem, Spannung und Stille.
Um 17.30 Uhr werden Bürgermeister Jürgen Markwardt und Pröpstin Wiebke Vielhauer am Mahnmal vor dem Rathaus einen Kranz niederlegen. Die Mahnwache wird von den Pfadfinderinnen und Pfadfindern des Stammes St. Hubertus gestaltet.
Der Eintritt ist frei.
Dauer: ca. 1 Stunde ohne Pause
HANSESTADT UELZEN, KULTURMANAGEMENT
Ort der Veranstaltung
Das Rathaus in Uelzen ist Sitz der Lokalpolitik und der Verwaltung der Stadt Uelzen. Hier finden Einwohner wichtige städtische Institutionen wie das Bürgeramt, während sich Besucher in der Touristeninformation über die Stadt und das kulturelle Angebot informieren können. Die von einer markanten Fachwerkarchitektur geprägte Stadt begeistert Gäste vor allem durch ein malerisches Ambiente, das jeden Besuch zu einem Erlebnis für die ganze Familie macht.
Seit 1270 besitzt Uelzen das Stadtrecht. Schnell entwickelte sich Uelzen zu einer wichtigen Braustadt, deren großer wirtschaftlicher Erfolg den Ausbau der Stadt vorantrieb. Beliebter Touristenpunkt der Uelzener Innenstadt ist der Bahnhof, der nach den Plänen des Malers und Architekten Friedensreich Hundertwasser errichtet wurde. Das farbenprächtige Gebäude wurde im Rahmen der EXPO 2000 umgestaltet und erfreut seitdem alle ankommen Bürger und Besucher. Den Weg zur Innenstadt säumen zwanzig Steinskulpturen der Künstlerin Dagmar Glemme, von denen jeder eine andere Geschichte erzählt. Inspiriert durch die Kunst alter und fremder Völker, finden sich auf den Steinen vor allem Symbole und bunte Fabelwesen. Im Zentrum der Stadt steht die imposante St. Marien-Kirche, deren gotischer Bau sakrale Kunstschätze, die größte Orgel der der Lüneburger Heide und das Wahrzeichen der Stadt, das „Goldene Schiff“, beherbergt. Neben der Kirche erwarten die Besucher die Glücksbringer der Stadt Uelzen, die „Uhlenköper“. Der Sage nach bringt das Reiben der des Goldstücks in den Händen des bronzenen Uhlenköper immer genug Geld in die Tasche.
Uelzen bietet seinen Anwohnern und allen Interessierten zahlreiche spannende Orte zum Entdecken und Staunen.
Seit 1270 besitzt Uelzen das Stadtrecht. Schnell entwickelte sich Uelzen zu einer wichtigen Braustadt, deren großer wirtschaftlicher Erfolg den Ausbau der Stadt vorantrieb. Beliebter Touristenpunkt der Uelzener Innenstadt ist der Bahnhof, der nach den Plänen des Malers und Architekten Friedensreich Hundertwasser errichtet wurde. Das farbenprächtige Gebäude wurde im Rahmen der EXPO 2000 umgestaltet und erfreut seitdem alle ankommen Bürger und Besucher. Den Weg zur Innenstadt säumen zwanzig Steinskulpturen der Künstlerin Dagmar Glemme, von denen jeder eine andere Geschichte erzählt. Inspiriert durch die Kunst alter und fremder Völker, finden sich auf den Steinen vor allem Symbole und bunte Fabelwesen. Im Zentrum der Stadt steht die imposante St. Marien-Kirche, deren gotischer Bau sakrale Kunstschätze, die größte Orgel der der Lüneburger Heide und das Wahrzeichen der Stadt, das „Goldene Schiff“, beherbergt. Neben der Kirche erwarten die Besucher die Glücksbringer der Stadt Uelzen, die „Uhlenköper“. Der Sage nach bringt das Reiben der des Goldstücks in den Händen des bronzenen Uhlenköper immer genug Geld in die Tasche.
Uelzen bietet seinen Anwohnern und allen Interessierten zahlreiche spannende Orte zum Entdecken und Staunen.