Bild: HGich.T Live + Acid Aftershow - Club-Tour 2026

HGich.T Live + Acid Aftershow - Club-Tour 2026

HGich.T Live + Acid Aftershow  

Schnewlinstr. 1
79098 Freiburg

Tickets ab € 31,80 *
Veranstalter: Jazzhaus Freiburg GmbH , Glümerstr. 2b, 79102 Freiburg, Deutschland
* Preise inkl. MwSt., pro Bestellung

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Rollstuhlplätze und Plätze für Personen mit B im Ausweis sind über die Telefonnummer +49 (0)761-7919780 reservierbar. Die Begleitperson erhält freien Eintritt.
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Veranstaltungsinfos

Der wahnwitzige Plan, diesmal die KI die ganze Arbeit machen zu lassen, ist gescheitert. Am
Ende mussten HGich.T doch wieder selber ran. Zum Glück! „Lenovobeach“, das achte Studioalbum des Hamburger Musik-Kollektivs, klingt wie die zärtliche Umarmung einer zugedröhnten Mutter.
„Ja, Boss. Danke für alles“, heißt es auf „Lenovobeach“ und damit ist fast schon alles gesagt. Die Idee, in dieser Saison zur Abwechslung mal ChatGPT die ganze Text- und Soundarbeit machen zu lassen und peu à peu die gesamte Band durch Avatare zu ersetzen, war lieb gemeint (Stichwort: Work-Life-Balance), aber am Ende haben DJ Hundefriedhof, Tutenchamun, Dr. Geilser, Nora Hardstyle, Katze Cozy, DJ Balmi, die schöne Maike, Fosserill, 12Fingermann, Professor Sus- pect, Opa16 und der Rest der knuffigen Bande dann doch lieber selbst dafür gesorgt, dass auch 14 Jahre nach dem Release des Über-Hits „Hauptschuhle“ der Hammer knallt wie zwanzig Buzkashi-Peitschen. Mission: completed.
„Das, was die KI da hingerotzt hat, klang geleckt, berechnend und durchästhetisiert, da hätten wir auch gleich Maik Forster oder wie der heißt fragen können“, resümiert Dr. Geilser erschöpft. „Wir bilden ja nicht umsonst seit Jahrzehnten eine kleine exotische Insel jenseits von Filtern, Selbstoptimierungswahn und Perfektionismus des 21. Jahrhunderts.“ Und das soll auch so bleiben: „Lenovobeach“ wurde mit viel Liebe in sieben magischen Nächten in einer portugiesischen Strandhöhle produziert und lockt mit lebensbejahenden Rave-Hymnen („Geistig am Start“), ekstatischen Stampf-Ansagen „(„UDO“), verstörenden Schmuseschlagern („Merci Cherie“), gesellschaftskritischen Bangern („Saufe“) und dem neuen Übersommerhit „Lenovobeach“, der bereits im „Pascha“ rauf und runterläuft.
Robust und zeitlos wie ein altes Lenovo kommt etwa die Keyboard-Ballade „Die schwarze Gitarre“ im schunkelbaren Graf-Zahl-Style daher. Der Text stammt aus einem alten Tagebuch von Dr. Geilser.
Sahnestück der neuen Platte ist eine Lobeshymne an einen wichtigen Alltagsgegenstand: den „Adapter“, nach der sich nicht nur Radiostationen die Finger lecken, sondern auch „Die Gebrüder Brett“ zu einem fetten Remix inspiriert hat.
Anspieltipp: „Geistig am Start“ hypnotisiert mit gar süßlichem Operngesang (Nora Hardstyle), portugiesischen Chants und verstörend-melodischen Rattenfänger-von-Hameln-Vibes, serviert auf einem hammerharten Hundefriedhof’schen Brett, das seines Gleichen sucht. Botschaft: „Wir sind die Underdogs, wir sind die Mayday, wir tanzen in der Matrix, geistig am Start.
Am Keyboard und Mic (u.a. „Adapter“) glänzt ein verlorener Sohn: Fosserill is back! Jahrelang war die ulkige Zweitbesetzung des großen Vhagvam Swami im Bärchiland verschollen, verdingte sich ab und an als dessen Souffleuse. Nun darf „Fossi-Bär“ aus dem Schatten des Großmeisters treten, der aktuell seinen Mutterschaftsurlaub genießt. „Die bei HGich.T hatten immer so Käsefüße. Aber jetzt ist besser. Also bin ich wieder dabei. Und bockt auch voll“, so Fosserill via ICQ. Auch Tutenchamun wächst mit seinen Aufgaben: „Nach zwanzig Jahren kann ich endlich Hauptschuhle auswendig“, frohlockt der liebenswertverpeilte Frontman. Chapeau!
Fazit der Presse – so far: „Goa, Neon und eine kräftige Prise Trash (…) HGich.T – der lose Haufen aus Performancekünstlern, Musikern und Freaks – zelebriert das Leben, die Liebe und vielleicht auch die Kunst (…) und klimpert in trashiger Garderobe auf der wummernden Klaviatur des schlechten Geschmacks“, jauchzte kürzlich die Saarbrücker Zeitung

Ort der Veranstaltung

Mitten in Freiburg, unweit des Hauptbahnhofs, führt eine kleine Treppe in die Kellergewölbe des Jazzhauses. Und diese Räumlichkeiten haben es in sich. Denn Größen wie „Deichkind“ oder „Calexico“ geben sich hier das Mikrophon in die Hand.

Seit Ende der 1980er-Jahre gehört das Jazzhaus zu den wichtigsten Adressen der Konzertlandschaft in und um Freiburg. Von Newcomer-Bands bis hin zu internationalen Größen ist alles geboten. Möglich machte dies die „Initiative Freiburger Jazzhaus“ unter der Leitung Waldi Heidepriems. Und die Jazzfreunde waren von Anfang an für ein buntes Musikprogramm. So entstand in einem wunderschönen Kellergewölbe das Jazzhaus. Der alte Weinkeller lockt seither mit seinem besonderen Ambiente Musikfreunde und namhafte Bands in die kleine Stadt im Breisgau.

Das einzigartige Flair lässt Musiker und Fans gleichermaßen staunen und lädt ein zum Mitsingen und Tanzen. Die Aufteilung von Bühne und Zuschauerraum macht aus jedem Konzert ein intimes Konzerterlebnis. Denn viel näher als im Jazzhaus können Sie den Musikern fast nicht kommen.
Jazzhaus Freiburg
Schnewlinstraße 1
79098 Freiburg im Breisgau
Jazzhaus Freiburg