Kammermusik | Forellenquintett
Mitglieder des hr-Sinfonieorchesters  
Veranstalter:
Hessischer Rundfunk , Bertramstr. 8, 60320 Frankfurt am Main, Deutschland
* Preise inkl. MwSt.,
pro Bestellung
Veranstaltungsinfos
Forellenquintett
Fanny Pujol | Violine
Liisa Randalu | Viola
Ulrich Horn | Violoncello
Ioan Cristian Braica | Kontrabass
Hansjacob Staemmler | Klavier
Johannes Brahms | Klavierquartett c-Moll op. 60
Franz Schubert | Klavierquintett A-Dur D 667 (»Forellenquintett«)
Finale mit zwei Meisterwerken. Wer kennt und liebt es nicht, Schuberts einziges Klavierquintett mit seinem berühmten Variationssatz über die »launische Forelle«. Der heitere Tonfall des Lieds legt das ganze Quintett auf eine Aura unbeschwerter Musizierfreude fest, zu der auch sein lichter, heller Klang beiträgt. In größtmöglichen Kontrast dazu davor das lang gereifte, letzte Klavierquartett von Brahms, das tiefe biografische Zwiespälte widerspiegelt. Es gehört zu den eindrucksvollsten Kammermusiken der Romantik. Als er die Endfassung seinem Verleger schickte, meinte Brahms einst scherzhaft, man solle doch in der Notenausgabe ein Bild des Komponisten »im Werther-Kostüm« abdrucken – eine Anspielung auf Goethes verzweifelten Selbstmörder wie ein Reflex auf die Nachwirkungen seiner über 20 Jahre zurückreichende Zerrissenheit in seiner Dreiecksbeziehung zu Clara und Robert Schumann.
Konzertdauer: ca. 110 Minuten – inklusive Pause
___________
Finale with two masterpieces. Who doesn´t know and love Schubert´s only piano quintet with its famous set of variations on the »moody trout«. The cheerful tone of the song imbues the entire quintet with an aura of light-hearted musical joy, to which its light, bright sound also contributes. In the greatest possible contrast to this, Brahms´ long matured last piano quartet, which reflects deep biographical ambivalence. When he sent the final version to his publisher, Brahms once joked that a picture of the composer »in Werther´s costume« should be printed in the score – an allusion to Goethe´s desperate suicide as a reflection of the after-effects of the turmoil he had experienced in his love triangle with Clara and Robert Schumann over 20 years earlier.
Concert duration: about 110 minutes – including break
Fanny Pujol | Violine
Liisa Randalu | Viola
Ulrich Horn | Violoncello
Ioan Cristian Braica | Kontrabass
Hansjacob Staemmler | Klavier
Johannes Brahms | Klavierquartett c-Moll op. 60
Franz Schubert | Klavierquintett A-Dur D 667 (»Forellenquintett«)
Finale mit zwei Meisterwerken. Wer kennt und liebt es nicht, Schuberts einziges Klavierquintett mit seinem berühmten Variationssatz über die »launische Forelle«. Der heitere Tonfall des Lieds legt das ganze Quintett auf eine Aura unbeschwerter Musizierfreude fest, zu der auch sein lichter, heller Klang beiträgt. In größtmöglichen Kontrast dazu davor das lang gereifte, letzte Klavierquartett von Brahms, das tiefe biografische Zwiespälte widerspiegelt. Es gehört zu den eindrucksvollsten Kammermusiken der Romantik. Als er die Endfassung seinem Verleger schickte, meinte Brahms einst scherzhaft, man solle doch in der Notenausgabe ein Bild des Komponisten »im Werther-Kostüm« abdrucken – eine Anspielung auf Goethes verzweifelten Selbstmörder wie ein Reflex auf die Nachwirkungen seiner über 20 Jahre zurückreichende Zerrissenheit in seiner Dreiecksbeziehung zu Clara und Robert Schumann.
Konzertdauer: ca. 110 Minuten – inklusive Pause
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Finale with two masterpieces. Who doesn´t know and love Schubert´s only piano quintet with its famous set of variations on the »moody trout«. The cheerful tone of the song imbues the entire quintet with an aura of light-hearted musical joy, to which its light, bright sound also contributes. In the greatest possible contrast to this, Brahms´ long matured last piano quartet, which reflects deep biographical ambivalence. When he sent the final version to his publisher, Brahms once joked that a picture of the composer »in Werther´s costume« should be printed in the score – an allusion to Goethe´s desperate suicide as a reflection of the after-effects of the turmoil he had experienced in his love triangle with Clara and Robert Schumann over 20 years earlier.
Concert duration: about 110 minutes – including break
Ort der Veranstaltung
Hier wird Musik zum Leben erweckt. Ob bei öffentlichen Konzerten, Proben des hr-Sinfonieorchesters, oder Live-Sendungen. Das breite Aufgabenspektrum des Sendesaals bietet Qualität der Spitzenklasse.
Im Nordosten Frankfurts gehört der hr-Sendesaal seit Anfang der 1950er Jahre zum Gebäudekomplex des Hessischen Rundfunks. Hier kann das Publikum auf bis ca. 868 Sitzplätzen großangelegte Orchesterwerke und bis zu hundertköpfige Chöre erleben. Zusätzlich verfügt der Saal über eine Orgel und das nötige technische Equipment, um Werke aus nahezu allen Gattungen der E-Musik aufführen zu können. Eine Technik, die der Ausstattung der Berliner Philharmonie in nichts nachsteht macht hochwertige Übertragungen möglich. Durch die computergesteuerte Bühne kann die Bühnenlandschaft binnen weniger Minuten komplett umgebaut werden. Und die gute Akustik des Saals perfektioniert den Bau des hr-Sendesaals. Schon längst sind diese Räumlichkeiten zu einer festen Konzert-Location avanciert. Neben der Alten Oper und dem Schauspiel Frankfurt hat sich hier eine weitere überregionale Kulturinstitution entwickelt.
Der hr-Sendesaal verbindet traditionelle Klänge mit modernster Übertragungstechnik, ältere Musik mit jungem Publikum. Das Programm des Hessischen Rundfunks und des Sinfonieorchesters hat für jeden etwas zu bieten. Erleben Sie Musik in ungeahnten Dimensionen.
Im Nordosten Frankfurts gehört der hr-Sendesaal seit Anfang der 1950er Jahre zum Gebäudekomplex des Hessischen Rundfunks. Hier kann das Publikum auf bis ca. 868 Sitzplätzen großangelegte Orchesterwerke und bis zu hundertköpfige Chöre erleben. Zusätzlich verfügt der Saal über eine Orgel und das nötige technische Equipment, um Werke aus nahezu allen Gattungen der E-Musik aufführen zu können. Eine Technik, die der Ausstattung der Berliner Philharmonie in nichts nachsteht macht hochwertige Übertragungen möglich. Durch die computergesteuerte Bühne kann die Bühnenlandschaft binnen weniger Minuten komplett umgebaut werden. Und die gute Akustik des Saals perfektioniert den Bau des hr-Sendesaals. Schon längst sind diese Räumlichkeiten zu einer festen Konzert-Location avanciert. Neben der Alten Oper und dem Schauspiel Frankfurt hat sich hier eine weitere überregionale Kulturinstitution entwickelt.
Der hr-Sendesaal verbindet traditionelle Klänge mit modernster Übertragungstechnik, ältere Musik mit jungem Publikum. Das Programm des Hessischen Rundfunks und des Sinfonieorchesters hat für jeden etwas zu bieten. Erleben Sie Musik in ungeahnten Dimensionen.