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Losers

Enad Marouf  

Sophienstraße 18
10178 Berlin

Tickets ab € 25,00 *
Ermäßigung verfügbar
Veranstalter: Sophiensaele GmbH , Sophienstraße 18, 10178 Berlin, Deutschland

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Veranstaltungsinfos

English version below

Premiere
Tanz / Dance, Performance
Festsaal
Englisch, Arabisch / English, Arabic
Ca. 1h

Losers verbindet Wort, Tanz und Musik durch einen filmischen Blick und lädt das Publikum ein, einem Moment des politischen Verlusts nachzuspüren. Dafür nutzt Enad Marouf Texte, die Geschichte aus der Perspektive der Unterdrückten und Besiegten erzählen – wie Walter Benjamins Über den Begriff der Geschichte (1940) und Arwa Salihs The Stillborn (1996). Benjamins „Engel der Geschichte“ blickt auf die Trümmer der Vergangenheit, während ihn der „Sturm, den wir Fortschritt nennen“, rückwärts in die Zukunft treibt. Salih schreibt über die Nachwirkungen der ägyptischen marxistischen Studierendenbewegung von 1972 und untersucht die Desillusionierung einer revolutionären Generation und offene Widersprüche. Beide blicken auf Geschichte nicht als glatte Fortschrittserzählung, sondern wenden sich ihrem Scheitern, ihren Verlusten und ihren unverwirklichten Möglichkeiten zu. Losers fragt, wie eine Niederlage zu einem Raum der Reflexion werden und dazu anregen kann, Zusammengehörigkeit auf andere Weise zu denken.

Konzept, Choreografie: Enad Marouf
Performance: Ronald Alonso Berger, jee chan, Kiana Rezvani
Stimme: Majdoleen Shalgheen, Bassyma Saad
Musik: Cem Dukka
Licht: Jacqueline Sobiszewski
Bühne: Enad Marouf
Kostüme: Grzegorz Matlag
Choreografische Assistenz: Samuel Pereira
Im Gespräch mit: Franziska Aigner, Edwin Nasr
Produktionsleitung: Florian Greß

Eine Produktion von Enad Marouf in Koproduktion mit Sophiensæle. Gefördert durch die Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt. Medienpartner: Missy Magazine, Siegessäule, taz.

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Bringing together text, dance and music through a cinematic lens, Losers invites the audience to trace a moment of political loss. Enad Marouf revisits writings that read history from the standpoint of the oppressed and defeated - bringing Walter Benjamin’s On the Concept of History (1940) into conversation with Arwa Salih’s The Stillborn (1996). Benjamin’s “Angel of History” faces the wreckage of the past while being propelled backwards into the future by “the storm called progress”. Salih writes about the aftermath of the Egyptian Marxist student movement of 1972, examining the disillusionment of a revolutionary generation and the contradictions that continued to haunt it. Both Benjamin and Salih reject history as a smooth narrative of progress, turning instead towards its failures, losses and unrealised possibilities. Losers asks how defeat might become a space for reflection and imagining togetherness otherwise.

Concept, choreography: Enad Marouf
Performance: Ronald Alonso Berger, jee chan, Kiana Rezvani
Voice: Majdoleen Shalgheen, Bassyma Saad
Music: Cem Dukka
Light: Jacqueline Sobiszewski
Stage: Enad Marouf
Costumes: Grzegorz Matlag
Choreographic assistance: Samuel Pereira
In conversation with: Franziska Aigner, Edwin Nasr
Production management: Florian Greß

A production by Enad Marouf in co-production with Sophiensæle. Funded by the Senate Department for Culture and Social Cohesion. Media partners: Missy Magazine, Siegessäule, taz.

Ort der Veranstaltung

Als eine der Produktionsstätten für freie darstellende Künste in Berlin präsentieren die Sophiensæle ein facettenreiches, breit gefächertes Programm. Das ehemalige Handwerkervereinshaus in der Sophienstraße ist heute Gaststätte für Aufführungen in Tanz, Performance, Theater, Bildender Kunst, Diskurs und Text. 

Ursprünglich in Besitz des Handwerkervereins, schufen Sasha Waltz und Jochen Sandig in den 90er Jahren einen Ort für kreativen Austausch in den Räumlichkeiten der heutigen Sophiensæle. Das Konzept legt dabei besonders großen Wert auf die Begegnung von Kunstschaffenden und Publikum. Mit verschiedenen Formaten wie Konzerten, Vorträgen, Performances oder Festivals bietet das Programm einzigartige Möglichkeiten, neue Theaterformen zu entdecken und auszuprobieren. Das Gebäude umfasst den großen Festsaal, den Hochzeitssaal, die Kantine sowie ein Foyer. Diese können sowohl einzeln als auch als gesamte Location gemietet werden. Das gesamte Haus hat eine Kapazität von bis zu 350 Besuchenden.

Die Sophiensæle sind durch ihre zentrale Lage in Berlin mit den öffentlichen Verkehrsmitteln besonders gut erreichbar. In unmittelbarer Nähe befinden sich Haltestellen von U-Bahn und Tram. Für Gäste, die mit dem Auto anreisen, stehen in fußläufiger Umgebung öffentliche, gegebenenfalls gebührenpflichtige Parkplätze zur Verfügung.
Sophiensaele
Sophienstr. 18
10178 Berlin
Sophiensaele