Marikiscrycrycry - "Hang Time: The Niggaz’ I-Ching"
Tickets ab € 18,00
*
Ermäßigung verfügbar
Veranstalter:
tanzhaus nrw e.V. , Erkrather Strasse 30, 40233 Düsseldorf, Deutschland
Veranstaltungsinfos
Hang Time: The Niggaz’ I-Ching ist eine choreografische Meditation über das Abhängen und das Hängen: in der Luft, am Leben, am seidenen Faden. Braids hängen tief in den Nacken. Körper hängen in der Zeit fest. Körper hängen in der Zeit fest. Leben hängen voneinander ab. Zwischen Soca und Bouyon, Séance, Ritual und Gathering entsteht ein Zustand aus Gemeinschaft, Schwebe und Heimsuchung.
Ausgehend von Schwarzen und karibischen Erfahrungsgeschichten untersucht Marikiscrycrycry Trauer, mentale Gesundheit und die Bruchstellen männlicher Gemeinschaften. Cornrows und Braids erscheinen dabei als Schutz, Codierung und Spur – als Linien, die Orientierung geben, verbinden oder sich plötzlich in ein Seil verwandeln können. Hang Time bewegt sich in der Spannung zwischen Fürsorge und Gefahr, Überleben und Kontrollverlust. Die Performer*innen tragen einander, verlieren einander, halten durch. Die Arbeit bewegt sich durch Zustände von Erschöpfung, Zerfall, Beschwörung und Nachhallen. Sie fragt, was Gemeinschaft zusammenhält, wenn Verletzlichkeit keinen Platz hat – und was in der Luft bleibt, nachdem jemand verschwunden ist.
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Hang Time: The Niggaz’ I-Ching is a choreographic meditation on hanging out and hanging on. Hanging in the air. Hanging in there. Hanging by a thread. Braids hanging low off the nape of the neck. Bodies suspended in time. Lives hanging from one another. Moving between soca and bouyon, séance, ritual, and gathering, the work conjures a state of congregation, suspension, and haunting.
Drawing from Black and Caribbean histories and lived experience, Marikiscrycrycry examines grief, mental health, and the fracture lines within masculine communities. Cornrows and braids emerge as protection, coding, and trace — lines that guide, bind, or suddenly resemble a rope. Hang Time moves within the tension between care and danger, survival and loss of control.
The performers carry one another, lose one another, and endure. The work unfolds through states of exhaustion, collapse, invocation, and reverberation. It asks what holds a community together when vulnerability has no place — and what remains suspended in the air after someone disappears.
Ausgehend von Schwarzen und karibischen Erfahrungsgeschichten untersucht Marikiscrycrycry Trauer, mentale Gesundheit und die Bruchstellen männlicher Gemeinschaften. Cornrows und Braids erscheinen dabei als Schutz, Codierung und Spur – als Linien, die Orientierung geben, verbinden oder sich plötzlich in ein Seil verwandeln können. Hang Time bewegt sich in der Spannung zwischen Fürsorge und Gefahr, Überleben und Kontrollverlust. Die Performer*innen tragen einander, verlieren einander, halten durch. Die Arbeit bewegt sich durch Zustände von Erschöpfung, Zerfall, Beschwörung und Nachhallen. Sie fragt, was Gemeinschaft zusammenhält, wenn Verletzlichkeit keinen Platz hat – und was in der Luft bleibt, nachdem jemand verschwunden ist.
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Hang Time: The Niggaz’ I-Ching is a choreographic meditation on hanging out and hanging on. Hanging in the air. Hanging in there. Hanging by a thread. Braids hanging low off the nape of the neck. Bodies suspended in time. Lives hanging from one another. Moving between soca and bouyon, séance, ritual, and gathering, the work conjures a state of congregation, suspension, and haunting.
Drawing from Black and Caribbean histories and lived experience, Marikiscrycrycry examines grief, mental health, and the fracture lines within masculine communities. Cornrows and braids emerge as protection, coding, and trace — lines that guide, bind, or suddenly resemble a rope. Hang Time moves within the tension between care and danger, survival and loss of control.
The performers carry one another, lose one another, and endure. The work unfolds through states of exhaustion, collapse, invocation, and reverberation. It asks what holds a community together when vulnerability has no place — and what remains suspended in the air after someone disappears.
Ort der Veranstaltung
Das tanzhaus nrw in der Erkrather Straße im Düsseldorfer Stadtteil Flingern hat sich in den Hallen eines ehemaligen Straßenbahndepots zu einem international führenden Zentrum für zeitgenössischen Tanz entwickelt. Auf rund 4.000 Quadratmetern verbindet die Institution zwei Bühnen, acht Tanz- und Probestudios sowie eine vielseitige Akademie unter einem Dach. Das Gesamthaus steht für ein barrierearmes, gemeinschaftliches Architekturerlebnis, bei dem die Grenzen zwischen professioneller Tanzkunst, Nachwuchsförderung und Publikum fließend ineinander übergehen.
Innerhalb dieses architektonischen und künstlerischen Gefüges übernimmt Studio 6 eine Schlüsselrolle als wandlungsfähiger Produktions- und Präsentationsraum. Als intimere Studiobühne konzipiert, bietet der Raum ideale Voraussetzungen für zeitgenössische Tanzvorstellungen, Werkschauen, Residenzpräsentationen sowie anspruchsvolle Akademie-Kurse. Die unmittelbare Nähe zwischen den Performerinnen und Performern und dem Publikum schafft in Studio 6 eine besondere Atmosphäre der Intensität, in der die kreative Arbeit am menschlichen Körper aus nächster Nähe erfahrbar wird.
Das Foyer wiederum bildet das funktionale und soziale Herzstück der Venue. Der großzügige Eingangsbereich mit seiner markanten Industriearchitektur empfängt wöchentlich mehr als 4.000 Gäste und verbindet die verschiedenen Bühnen und Studios miteinander. Neben seiner Funktion als Kassen-, Gastronomie- und Aufenthaltsbereich dient das Foyer regelmäßig als Ort für Gespräche, Einführungsvorträge und Pop-up-Performances. Hier wird der Grundgedanke des Hauses – das Zusammentreffen von Profis, Amateuren und Tanzbegeisterten – vor und nach den Aufführungen unmittelbar lebendig.
Innerhalb dieses architektonischen und künstlerischen Gefüges übernimmt Studio 6 eine Schlüsselrolle als wandlungsfähiger Produktions- und Präsentationsraum. Als intimere Studiobühne konzipiert, bietet der Raum ideale Voraussetzungen für zeitgenössische Tanzvorstellungen, Werkschauen, Residenzpräsentationen sowie anspruchsvolle Akademie-Kurse. Die unmittelbare Nähe zwischen den Performerinnen und Performern und dem Publikum schafft in Studio 6 eine besondere Atmosphäre der Intensität, in der die kreative Arbeit am menschlichen Körper aus nächster Nähe erfahrbar wird.
Das Foyer wiederum bildet das funktionale und soziale Herzstück der Venue. Der großzügige Eingangsbereich mit seiner markanten Industriearchitektur empfängt wöchentlich mehr als 4.000 Gäste und verbindet die verschiedenen Bühnen und Studios miteinander. Neben seiner Funktion als Kassen-, Gastronomie- und Aufenthaltsbereich dient das Foyer regelmäßig als Ort für Gespräche, Einführungsvorträge und Pop-up-Performances. Hier wird der Grundgedanke des Hauses – das Zusammentreffen von Profis, Amateuren und Tanzbegeisterten – vor und nach den Aufführungen unmittelbar lebendig.