Naht zur Nacht
Zürcher Sing-Akademie  
Veranstalter:
Deutscher Chorverband e.V. , Karl-Marx-Straße 145, 12043 Berlin, Deutschland
Veranstaltungsinfos
Leitung: Florian Helgath
Am chor.com-Samstag hat das Publikum die Gelegenheit, sich von den Klängen des Schweizer Spitzenensembles Zürcher Sing-Akademie vom Abend in die musikalische Nacht tragen zu lassen. Das Ensemble entführt die Zuhörer:innen jedoch nicht in den Schlaf, sondern in einen Dialog der Kulturen und Chormusik zwischen Tradition und Moderne. Eines der zentralen Werke des Programms ist das Titelstück „Naht zur Nacht“, ein Auftragswerk des Schweizer Komponisten Beat Vögele. Mit einem Geflecht aus Frequenzen im Mikrointervallbereich werden die Zuhörer:innen hier in die besondere Magie der hereinbrechenden Dunkelheit gehüllt. Umrahmt wird Vögeles Stück von weiteren Kompositionen, die sich Motiven wie Nacht und Vergänglichkeit widmen, darunter Johann Sebastian Bachs „Komm, o Tod, du Schlafes Bruder“, Johannes Brahms’ „Nachtwache I“ oder Heinz
Holligers „Winter 1“.
Programm:
Heinz Holliger (*1939): Winter 1 (aus: Jahreszeiten); Johann Sebastian Bach (1675–1750): Komm, o Tod, du Schlafes Bruder (Choral aus: Ich will den Kreuzstab gerne tragen BWV 56); Beat Vögele (*1978): Naht zur Nacht (Nokturnal); Johannes Brahms (1833–1897): Nachtwache I (aus: Fünf Gesänge opus 104); Francis Poulenc (1899–1963): Un soir de neige; Caroline Shaw (*1982): And the Swallow (Psalm 84); Caroline Shaw: Hematite (No. 5 aus: Ochre); Johannes Brahms: Nachtwache II; Hans Koessler (1853–1926): Hymne an die Nacht; Per Nørgârd (1932–2025): Wiigenlied (aus: Wie ein Kind); Einojuhani Rautavaara (1928–2016): Die erste Elegie
Foto © Zürcher Sing-Akademie
Am chor.com-Samstag hat das Publikum die Gelegenheit, sich von den Klängen des Schweizer Spitzenensembles Zürcher Sing-Akademie vom Abend in die musikalische Nacht tragen zu lassen. Das Ensemble entführt die Zuhörer:innen jedoch nicht in den Schlaf, sondern in einen Dialog der Kulturen und Chormusik zwischen Tradition und Moderne. Eines der zentralen Werke des Programms ist das Titelstück „Naht zur Nacht“, ein Auftragswerk des Schweizer Komponisten Beat Vögele. Mit einem Geflecht aus Frequenzen im Mikrointervallbereich werden die Zuhörer:innen hier in die besondere Magie der hereinbrechenden Dunkelheit gehüllt. Umrahmt wird Vögeles Stück von weiteren Kompositionen, die sich Motiven wie Nacht und Vergänglichkeit widmen, darunter Johann Sebastian Bachs „Komm, o Tod, du Schlafes Bruder“, Johannes Brahms’ „Nachtwache I“ oder Heinz
Holligers „Winter 1“.
Programm:
Heinz Holliger (*1939): Winter 1 (aus: Jahreszeiten); Johann Sebastian Bach (1675–1750): Komm, o Tod, du Schlafes Bruder (Choral aus: Ich will den Kreuzstab gerne tragen BWV 56); Beat Vögele (*1978): Naht zur Nacht (Nokturnal); Johannes Brahms (1833–1897): Nachtwache I (aus: Fünf Gesänge opus 104); Francis Poulenc (1899–1963): Un soir de neige; Caroline Shaw (*1982): And the Swallow (Psalm 84); Caroline Shaw: Hematite (No. 5 aus: Ochre); Johannes Brahms: Nachtwache II; Hans Koessler (1853–1926): Hymne an die Nacht; Per Nørgârd (1932–2025): Wiigenlied (aus: Wie ein Kind); Einojuhani Rautavaara (1928–2016): Die erste Elegie
Foto © Zürcher Sing-Akademie
Ort der Veranstaltung
Weithin sichtbar ragt der Turm der Peterskirche über die Dächer von Leipzig. Kein Wunder, ist er doch mit 88 Metern der höchste Kirchturm der Stadt. Die Kirche wird vielseitig genutzt: Neben den Gottesdiensten ist sie auch Ort zahlreicher Theateraufführungen, Konzerte oder Ausstellungen.
Da die Anzahl der Gemeindemitglieder sich Ende des 19. Jahrhunderts stark erhöht hatte, beschloss der Kirchenrat, einen Neubau zu errichten. 1885 wurde die Peterskirche geweiht. Während des Zweiten Weltkrieges wurde die Kirche im gotischen Stil erheblich beschädigt und musste daraufhin fast ein Jahrzehnt ohne Dach überstehen. Auch die wertvolle Orgel ging in dieser Zeit verloren. Inmitten einer lebendigen Stadt ist der sakrale Bau ein Ort der Einkehr, der Inspiration und des Gebets.
Die Peterskirche hat keine feste Bestuhlung mehr, weshalb sie einen flexiblen Veranstaltungsraum bietet. Wie vielfältig die Nutzung ist, zeigt die Tatsache, dass hier schon seit 1992 die Alternative und Schwarze Szene zum Wave-Gotik-Treffen zusammenkommt.
Da die Anzahl der Gemeindemitglieder sich Ende des 19. Jahrhunderts stark erhöht hatte, beschloss der Kirchenrat, einen Neubau zu errichten. 1885 wurde die Peterskirche geweiht. Während des Zweiten Weltkrieges wurde die Kirche im gotischen Stil erheblich beschädigt und musste daraufhin fast ein Jahrzehnt ohne Dach überstehen. Auch die wertvolle Orgel ging in dieser Zeit verloren. Inmitten einer lebendigen Stadt ist der sakrale Bau ein Ort der Einkehr, der Inspiration und des Gebets.
Die Peterskirche hat keine feste Bestuhlung mehr, weshalb sie einen flexiblen Veranstaltungsraum bietet. Wie vielfältig die Nutzung ist, zeigt die Tatsache, dass hier schon seit 1992 die Alternative und Schwarze Szene zum Wave-Gotik-Treffen zusammenkommt.