Bild: Neujahrskonzert 2027 - Es spielt das Große Sinfonieorchester der Schule für Musik im Kreis Warendorf.

Neujahrskonzert 2027 - Es spielt das Große Sinfonieorchester der Schule für Musik im Kreis Warendorf.

Wilhelmsplatz 9
48231 Warendorf

Tickets ab € 29,00 *
Ermäßigung verfügbar
Veranstalter: Stadt Warendorf , Lange Kesselstraße 4-6, 48231 Warendorf, Deutschland

Tickets

Veranstaltungsinfos

Hänsel und Gretel beim Neujahrskonzert der Schule für Musik

Großes Sinfonieorchester präsentiert Engelbert Humperdincks Märchenoper mit jungen Gesangssolistinnen
Mit einem musikalischen Märchen für die ganze Familie begrüßt die Schule für Musik im Kreis Warendorf das neue Jahr 2027. Am Sonntag, 17. Januar 2027, um 17 Uhr im Theater am Wall in Warendorf präsentiert das Große Sinfonieorchester unter der Leitung von Andreas Klingel Auszüge aus Engelbert Humperdincks beliebter Märchenoper „Hänsel und Gretel“.
Die Geschichte der beiden Geschwister, die sich im Wald verirren und schließlich auf das verlockende Knusperhäuschen einer bösen Hexe stoßen, gehört zu den bekanntesten Märchen überhaupt. Engelbert Humperdinck hat daraus eine Oper geschaffen, deren Musik seit ihrer Uraufführung 1893 Jung und Alt begeistert. Mit eingängigen Melodien, spätromantischem Orchesterklang und einer Fülle musikalischer Einfälle verbindet sie die vertraute Märchenwelt mit großer Opernkunst. Lieder wie „Brüderchen, komm tanz mit mir“ oder der berühmte Abendsegen sind längst über die Opernbühne hinaus bekannt.
Für die beiden Hauptrollen konnte die Schule für Musik zwei junge Sängerinnen gewinnen, die an der Hochschule Osnabrück studieren.
Linell Hammermeister übernimmt die Rolle der Gretel. Ihre musikalische Laufbahn begann bereits im Alter von fünf Jahren mit Geigenunterricht an der Schule für Musik im Kreis Warendorf. Drei Jahre später wurde sie Mitglied des Kinder- und Jugendchores „Himmelsstürmer“ unter der Leitung von Uta Rathmer-Schumacher. Hier entdeckte sie ihre Begeisterung für das Singen. Nach Gesangsunterricht an der Schule für Musik begann sie 2025 ihr Gesangsstudium bei Hayat Chaoui an der Hochschule Osnabrück. Daneben sammelt sie Erfahrungen in der Elementaren Musikpädagogik und ist den „Himmelsstürmern“ bis heute verbunden.
Maike Weber ist als Hänsel zu erleben. Sie sammelte ihre ersten umfangreichen Bühnenerfahrungen als langjähriges Mitglied im Mädchenchor Hamburg und im Landesjugendchor Niedersachsen. Derzeit studiert sie Gesangspädagogik bei Judith Gennrich am Institut für Musik der Hochschule Osnabrück. Darüber hinaus ist sie ausgebildete Chorleiterin und arbeitet bereits als Chorleiterin, Stimmbildnerin und Gesangslehrerin. Regelmäßig ist sie auch als Solistin in Konzerten und musikalischen Projekten zu hören.
Die Rolle der Hexe übernimmt Uta Rathmer-Schumacher, Leiterin der Schule für Musik im Kreis Warendorf. Sie führt zugleich als Erzählerin und Moderatorin durch die Handlung und verbindet die einzelnen musikalischen Szenen zu einer lebendigen Märchenerzählung.
Die musikalische Leitung liegt in den Händen von Andreas Klingel, der mit dem Großen Sinfonieorchester der Schule für Musik die farbenreiche Musik Humperdincks zum Leben erweckt. Das Orchester, in dem engagierte junge Musikerinnen und Musiker gemeinsam mit erfahrenen Instrumentalisten musizieren, bildet das klangliche Fundament dieser besonderen Aufführung.
Mit der Verbindung von großem Orchester, jungen Gesangstalenten und einer der schönsten Märchenopern der Musikgeschichte versprechen die Neujahrskonzerte einen stimmungsvollen musikalischen Auftakt in das Jahr 2027. Zugleich zeigen sie, wie vielfältig die musikalische Arbeit der Schule für Musik ist – von der frühen musikalischen Förderung über die Ensemblearbeit bis hin zur Vorbereitung auf ein professionelles Musikstudium.

Ort der Veranstaltung

Als zentraler Veranstaltungsort in Warendorf lockt das Theater am Wall zahlreiche Besucher zu einem umfangreichen Programm in seine Spielstätten. Den Alltag bei den zahlreichen Vorstellungen hinter sich lassen, dafür steht das Theater seit vielen Jahrzehnten.

Im Jahr 1950 wurde das Gebäude als Lichtspielhaus eröffnet und ist seither fester Bestandteil im kulturellen Leben Warendorfs. Bis heute ist das Theater in seiner ursprünglichen Form erhalten: Der Paul-Schück-Saal bietet über 400 Gästen beste Sicht von allen Plätzen, das Dachtheater fasst etwa 100 Gäste und ist für intimere Veranstaltungen geeignet.

Mit insgesamt zwei Spielstätten unterliegt das Theater am Wall einer Doppelfunktion: In alter Tradition zu den Anfängen wird es weiterhin als Programmkino betrieben, legt seinen zweiten Fokus aber auch auf Kleinkunst, Jazz, Tanz, Musik und Amateurtheater.
Theater am Wall
Wilhelmsplatz 9
48231 Warendorf
Theater am Wall