Bild: Schreien (SCREAMING) II – Eine Forschungsreihe

Schreien (SCREAMING) II – Eine Forschungsreihe

Antonia Baehr  

Große Hamburger Str. 29–30
10115 Berlin

Tickets ab € 10,00 *
Ermäßigung verfügbar
Veranstalter: Sophiensaele GmbH , Sophienstraße 18, 10178 Berlin, Deutschland

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Veranstaltungsinfos

English version below

Laboratory series / Laborserie
Sophienkirche
Deutsch, Englisch (wenig Sprache) / German, English (little language)
Ca. 1h 30 Min.

Schreien (SCREAMING) ist ein Projekt über das Schreien als Schreien. Antonia Baehr erforscht diesen Ausdruck als eigenständige Entität: der Klang und die Form, die Musik, die Choreografie und das Drama, der Rhythmus und die Geste – und nicht zuletzt der stille, lautlose Schrei. Die Laborserie bringt Freund*innen, Kolleg*innen und Expert*innen zusammen, die sich dem Schreien auf praktische, performative oder wissenschaftliche Weise widmen. Antonia Baehr wird im Rahmen dieser Serie in der Sophienkirche vier für Baehr geschriebene Schrei-Stücke von Ute Wassermann, Pauline Boudry & Renate Lorenz, Iz Öztat und Neo Hülcker uraufführen.

Gesamtkonzept, Produktion, Performance: Antonia Baehr
Mit neuen Arbeiten von: Ute Wassermann, Pauline Boudry & Renate Lorenz, Iz Öztat, Neo Hülcker
Künstlerische Mitarbeit: Carola Caggiano
Produktion: Alexandra Wellensiek (make up productions)

Eine Produktion von Antonia Baehr in Koproduktion mit Sophiensæle. Gefördert durch die Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt. Mit Unterstützung durch Theaterhaus Berlin. Medienpartner: Missy Magazine, Siegessäule, taz.

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Schreien (SCREAMING) is a project about screaming as screaming. Antonia Baehr explores this expression as a sovereign entity: the sound and the form, the music, the choreography and the drama, the rhythm and the gesture – and not least the silent, soundless scream. The laboratory series brings together friends, colleagues and experts who engage with screaming in practical, performative or scientific ways. As part of the series, Antonia Baehr will premiere four scream pieces written for them by Ute Wassermann, Pauline Boudry & Renate Lorenz, Iz Öztat, and Neo Hülcker at Sophienkirche.

Overall concept, production, performance: Antonia Baehr
With new works by: Ute Wassermann, Pauline Boudry & Renate Lorenz, Iz Öztat, Neo Hülcker
Artistic collaboration: Carola Caggiano
Production: Alexandra Wellensiek (make up productions)

A production by Antonia Baehr in co-production with Sophiensæle. Funded by the Berlin Senate Department for Culture and Social Cohesion. With support from Theaterhaus Berlin. Mediapartners: Missy Magazine, Siegessäule, taz.

Ort der Veranstaltung

Versteckt hinter einer schmiedeeisernen Einfriedung liegt die Sophienkirche, deren verwunschen wirkender Kirchhof direkt an die Hackeschen Höfe grenzt. In der Kirche mit dem einzig verbliebenen barocken Turm in ganz Berlin werden nicht nur Gottesdienste gefeiert, sondern auch Theater gespielt, Konzerte gegeben oder Begegnungen aller Art organisiert.

Anfang des 18. Jahrhunderts wurde die Kirche von Königin Sophie Luise, deren Namen heute trägt, gestiftet. Geweiht wurde sie wegen der Abneigung König Friedrich Wilhelms gegen Sophie zuerst als Spandauische Kirche, später aber auch offiziell in Sophienkirche umbenannt.

Zahlreiche Gräber sind in und um die Kirche zu finden: Unter anderem fand hier Carl Friedrich Zelter, Lehrer Felix Mendelssohn-Bartholdys, seine letzte Ruhestätte. Im Jahr 1964 predigte sogar Martin Luther King in der Sophienkirche und legte den Grundstein für ihre auch politische Bedeutung: Ende der 80er war die Kirche Ausgangspunkt viele Demonstrationen.
Sophienkirche Berlin
Große Hamburger Strasse 29-30
10115 Berlin