Sophie Yukiko & ZOE - "BODEN"
Tickets ab € 18,00
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Ermäßigung verfügbar
Veranstalter:
tanzhaus nrw e.V. , Erkrather Strasse 30, 40233 Düsseldorf, Deutschland
Veranstaltungsinfos
Silvia Federici beschreibt, dass es vor der Ära der Hexenverfolgung in weiten Teilen Europas ein anderes Verständnis von Land, Gemeinschaft, Ahnenlinien, Besitz und Boden gab. Gemeinschaftliche Strukturen und geteiltes Land prägten das soziale Gefüge. Boden wurde nicht als reine private Ressource betrachtet, sondern als kommunale Verantwortung und geteiltes Gut einer Gemeinschaft. Die europäische Hexenverfolgung kann als ein Startschuss für eine Ära der Gewalt, Expansion und Verdrängung interpretiert werden.
BODEN arbeitet diese geschichtlichen Verkettungen auf und thematisiert die Konstruktion einer deutschen Nation, den damit einhergehenden Nationalstolz sowie die Erfindung einer abgegrenzten, nicht-deutschen, nicht-weißen Einheit, der das Recht auf eine Existenz auf deutschem Boden abgesprochen wird. Aus einer Schwarzen, deutschen Perspektive, begegnen die Künstlerinnen Sophie Yukiko und ZOE diesen Themen indem sie sich durch Voguing – einer Tanzform der queeren Ballroom Subkultur – dem Archetypen der Hexe annehmen.
BODEN arbeitet diese geschichtlichen Verkettungen auf und thematisiert die Konstruktion einer deutschen Nation, den damit einhergehenden Nationalstolz sowie die Erfindung einer abgegrenzten, nicht-deutschen, nicht-weißen Einheit, der das Recht auf eine Existenz auf deutschem Boden abgesprochen wird. Aus einer Schwarzen, deutschen Perspektive, begegnen die Künstlerinnen Sophie Yukiko und ZOE diesen Themen indem sie sich durch Voguing – einer Tanzform der queeren Ballroom Subkultur – dem Archetypen der Hexe annehmen.
Ort der Veranstaltung
Das tanzhaus nrw in der Erkrather Straße im Düsseldorfer Stadtteil Flingern hat sich in den Hallen eines ehemaligen Straßenbahndepots zu einem international führenden Zentrum für zeitgenössischen Tanz entwickelt. Auf rund 4.000 Quadratmetern verbindet die Institution zwei Bühnen, acht Tanz- und Probestudios sowie eine vielseitige Akademie unter einem Dach. Das Gesamthaus steht für ein barrierearmes, gemeinschaftliches Architekturerlebnis, bei dem die Grenzen zwischen professioneller Tanzkunst, Nachwuchsförderung und Publikum fließend ineinander übergehen.
Innerhalb dieses architektonischen und künstlerischen Gefüges übernimmt Studio 6 eine Schlüsselrolle als wandlungsfähiger Produktions- und Präsentationsraum. Als intimere Studiobühne konzipiert, bietet der Raum ideale Voraussetzungen für zeitgenössische Tanzvorstellungen, Werkschauen, Residenzpräsentationen sowie anspruchsvolle Akademie-Kurse. Die unmittelbare Nähe zwischen den Performerinnen und Performern und dem Publikum schafft in Studio 6 eine besondere Atmosphäre der Intensität, in der die kreative Arbeit am menschlichen Körper aus nächster Nähe erfahrbar wird.
Das Foyer wiederum bildet das funktionale und soziale Herzstück der Venue. Der großzügige Eingangsbereich mit seiner markanten Industriearchitektur empfängt wöchentlich mehr als 4.000 Gäste und verbindet die verschiedenen Bühnen und Studios miteinander. Neben seiner Funktion als Kassen-, Gastronomie- und Aufenthaltsbereich dient das Foyer regelmäßig als Ort für Gespräche, Einführungsvorträge und Pop-up-Performances. Hier wird der Grundgedanke des Hauses – das Zusammentreffen von Profis, Amateuren und Tanzbegeisterten – vor und nach den Aufführungen unmittelbar lebendig.
Innerhalb dieses architektonischen und künstlerischen Gefüges übernimmt Studio 6 eine Schlüsselrolle als wandlungsfähiger Produktions- und Präsentationsraum. Als intimere Studiobühne konzipiert, bietet der Raum ideale Voraussetzungen für zeitgenössische Tanzvorstellungen, Werkschauen, Residenzpräsentationen sowie anspruchsvolle Akademie-Kurse. Die unmittelbare Nähe zwischen den Performerinnen und Performern und dem Publikum schafft in Studio 6 eine besondere Atmosphäre der Intensität, in der die kreative Arbeit am menschlichen Körper aus nächster Nähe erfahrbar wird.
Das Foyer wiederum bildet das funktionale und soziale Herzstück der Venue. Der großzügige Eingangsbereich mit seiner markanten Industriearchitektur empfängt wöchentlich mehr als 4.000 Gäste und verbindet die verschiedenen Bühnen und Studios miteinander. Neben seiner Funktion als Kassen-, Gastronomie- und Aufenthaltsbereich dient das Foyer regelmäßig als Ort für Gespräche, Einführungsvorträge und Pop-up-Performances. Hier wird der Grundgedanke des Hauses – das Zusammentreffen von Profis, Amateuren und Tanzbegeisterten – vor und nach den Aufführungen unmittelbar lebendig.